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Friedland hat Schicksal in der Hand

VonEckard BerndtDie Kicker vom Hagedorn kämpfen weiter um den Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga. Die „Zweite“ vom 1. FC Neubrandenburg reist als ...

Johannes Jandt (blau) vom 1. FCN 04 II am Ball. [KT_CREDIT] Foto: ebe

VonEckard Berndt

Die Kicker vom Hagedorn kämpfen weiter um den Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga. Die „Zweite“ vom 1. FC Neubrandenburg reist als Rumpfelf nach Malchin.

Neubrandenburg.Ohne eine ganze Reihe wichtiger Stammspieler muss der 1. FC Neubrandenburg 04 II den 28. Spieltag in der Fußball-Verbandsliga meistern. Zur Auswärtspartie morgen um 14.30 Uhr (SR: Steffen Ludwig) gegen den Tabellensechsten FSV 1919 Malchin wird FCN-Trainer Jens Harbarg unter anderem auf Martin Wagner, Felix Bollow, Mario Kusturin, seinem Kapitän Konstantin Grimmig und Ersatzkeeper Tobias Boy verzichten müssen. Wenigstens ein Lichtblick am Horizont. Nach sechsmonatiger Verletzungspause kann Harbarg auf Kay Uwe Pittwehn zurückgreifen.
„Es bleibt für mich aber eine dramatische personelle Situation“, äußerte sich der FCN-Coach. Wie und mit welchem Kader der FCN in Malchin eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellt, wird zu einem „Pokerspiel“. Denn zur selben Zeit spielt die Oberligaelf zuhause gegen Waltersdorf. Auch von den A-Junioren des Clubs, die in der Regionalliga morgen um 11.30 Uhr daheim auf Hertha Zehlendorf treffen, wird ebenfalls kaum Hilfe zu erwarten sein. In der Fußball-Landesliga Ost hat der TSV Friedland 1814 sein Schicksal weiterhin selber in der Hand dem Aufstieg zur Verbandsliga näher zurücken. Die Friedländer treffen morgen um 14 Uhr (SR: Konrad Ulbrich) im Heimspiel auf den FC Einheit Strasburg und könnten bei einem Sieg vielleicht noch auf Schrittmacherdienste vom SV 90 Görmin hoffen. Gewinnen die Görminer beim ärgsten Widersacher Einheit Ueckermünde, wäre den Friedländern der Titel bei nur noch zwei ausstehenden Spielen und einem dann aktuellen 6-Punktepolster bei einer deutlich besseren Tordifferenz gegenüber den Haffstädtern praktisch so gut wie sicher.
„Gegen Strasburg erwarte ich von meiner Mannschaft Fußball mit Leidenschaft. Ich weiß auch, dass die Gäste immer wieder mit Standards gefährlich sind. Darauf werde ich meine Jungs einstellen, ohne aber unser eigenes Spiel zu vernachlässigen“, meinte TSV-Trainer Heinz Dahms.
Keine „Manschetten“ zeigen die Strasburger. „Wir reisen ohne Angst vor dem TSV an. Meine Mannschaft wird den Gegner schon ärgern wollen und alles in die Waagschale werfen“, zeigte sich Strasburgs Trainer Rene Schilling kämpferisch.
Personell kann die Dahms-Truppe bis auf Robert Linse aus dem Vollen schöpfen. Der Innenverteidiger ist nach einer Knieverletzung wieder mit Laufeinheiten ins Mannschaftstraining eingestiegen, ein Einsatz gegen Strasburg wäre aber dann doch noch zu früh.