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Für Rumpfelf des FSV am Hagedorn nichts zu holen

VonEkkehard SuhrIn der Fußball-Landesliga muss Mirow/Rechlin eine bittere Niederlage einstecken. Erst in Hälfte zwei fängt sich das ...

VonEkkehard Suhr

In der Fußball-Landesliga muss Mirow/Rechlin eine bittere Niederlage einstecken. Erst in Hälfte zwei fängt sich das Team.

Friedland/Mirow.Wieder nur mit einer Rumpfelf unterwegs, diesmal zum Staffelersten der Landesliga Ost, TSV Friedland. Sieben Stammspieler waren nicht zu ersetzen und somit die Niederlage fast programmiert. Am Ende war für den FSV Mirow/Rechlin beim 0:6 am Hagedorn nichts zu holen.
Der technisch und spielerisch überlegene Gastgeber zog von Beginn an ein druckvolles Kombinationsspiel auf und drängte die Gäste in die Defensive. Schon in der
11. Minute fing der TSV einen Mirower Angriff ab und erzielte fast kinderleicht durch Reichelt das 1:0. Schon drei Minuten später, der FSV hatte den frühen Rückstand noch nicht verkraftet, erhöhte Friedland nach einem Eckstoss durch Stiller auf 2:0.
Die wenigen Angriffsversuche der Gäste wurden schon am Strafraum abgefangen und brachten wenig Gefahr. Dagegen lief es beim Staffelersten wie am Schnürchen. In der 24. Minute wurde Friedlands Reichelt freigespielt und der ließ Schlussmann Jachtner aus Nahdistanz keine Abwehrchance – 0:3.
Dem FSV gelang bei den wenigen Standards nichts Zählbares, zu souverän war das Abwehrverhalten der Einheimischen. Und dann passierte es: In der 34. Minute konnte Jachtner einen Ball nur kurz abwehren. Bielesch war zur Stelle und erhöhte auf 4:0.
Ein Debakel schien sich anzubahnen. Wieder aus einem Konter heraus fiel das 5:0 durch Kühn. Mit diesem Resultat ging es in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff ließ es der Gastgeber gemächlicher angehen und der FSV war ganz auf Schadensbegrenzung bedacht. Die Störaktionen wurden erfolgreicher organisiert und so die Torflut gestoppt.
In der 77. Minute bot sich dem Gast die erste Möglichkeit, einen Treffer zu erzielemn. Doch Dobberstein scheiterte in guter Position. Fast mit dem Abpfiff kam der Tabellenführer durch den ehemaligen FCN-Kicker Schmidt zum 6:0. Insgesamt eine bittere Niederlage, die mit dem zur Verfügung stehenden Aufgebot allerdings nicht zu vermeiden war.
FSV: Jachtner, Dobberstein,
Tobien, Schneeweiß, Fentzahn, Krokotsch, Bednarz, Synwoldt, Lindner, Jeschke, Tauchmann (88. Schubert)