Unsere Themenseiten

:

Der Haut regelmäßig eine Kur gönnen

Die richtige Gesichtsmaske hilft der Haut.
Die richtige Gesichtsmaske hilft der Haut.
Diagentur

Die Haut macht ganz schön etwas mit. Sie ist jeder Witterung ausgesetzt. Besonders kalte Winterluft macht ihr zu schaffen.

So schön der Winter sein kann, für die Haut bedeutet diese Jahreszeit Stress pur. Sie braucht daher mehr als nur die ganz normale tägliche Basispflege aus Tages- und Nachtcreme. Sie muss in und unter die Maske.

Denn zum einen drosseln die Talgdrüsen der Haut ihre Tätigkeit ab einer Temperatur von rund acht Grad. Das Resultat: Die Haut ist im Winter trockener, weil die Lipide, die von den Talgdrüsen produziert werden und den Teint geschmeidig halten, zum großen Teil wegfallen. Zum anderen sorgt die geringe Luftfeuchtigkeit im Winter dafür, dass die Haut immer mehr Feuchtigkeit an die Oberfläche transportiert. Auch das trägt dazu bei, dass sie spannt, schuppig wird und sogar mikrokleine Verletzungen zeigen kann.

Die sind der ideale Nährboden für Bakterien und Viren. Sie haben im Winter auch deshalb leichteres Spiel, die körpereigene Hautbarriere zu durchdringen, weil die Blutgefäße sich durch Kälte zusammenziehen. Dieser Mangel an Durchblutung sorgt dafür, dass der Schutzmechanismus der Haut nicht mehr optimal arbeiten kann.

Die Haut braucht also eine Kur: „Masken sind eine tolle Intensiv-Behandlung, denn da kann die Haut aus dem Vollen schöpfen und so viel Feuchtigkeit und Wirkstoffe aufnehmen, wie sie gerade benötigt“, erläutert Elena Helfenbein, Beauty-Expertin des VKE-Kosmetikverbandes in Berlin. „Auch als SOS-Behandlung können Masken kleine Wunder vollbringen – zum Beispiel, wenn die Haut gereizt ist oder besonders trocken.“ Bei kalter Winterluft sind besonders Produkte geeignet, die über ein Höchstmaß an rückfettenden, nährenden und Feuchtigkeit spendenden Wirkstoffen verfügen.

Wie bei der Wahl einer Gesichtscreme sollten Verbraucher auch bei einer Maske Produkte aussuchen, die zum eigenen Hauttyp passen: „Wer unter fettiger Haut leidet, sollte auch im Winter eine geringere Nährstoffkonzentration in der Maske wählen als jemand, dessen Haut generell schon zu Trockenheit neigt“, erklärt die Dermatologin Uta Schlossberger aus Köln.

Auch der Rhythmus der Anwendung richtet sich nach dem Hauttyp: „Ein sehr trockener Teint profitiert davon, wenn man einmal in der Woche eine Maske aufträgt“, sagt Johannes Müller-Steinmann vom Hautarztzentrum in Kiel. „Der Vorteil dieser Intensivpflege liegt vor allem darin, dass ihre Wirkstoffe besonders gut in die Haut einziehen können.“

Generell sind Masken so konzipiert, dass sie eine deutlich höhere Wirkstoffkonzentration besitzen als eine Creme. Das gilt natürlich nicht nur für nährende und fettende Produkte. „Wer zu öliger Haut neigt, ist mit einer reinigenden und entfettenden Maske gut beraten“, erklärt Uta Schlossberger. „Diese trocknet nach dem Auftragen auf die Haut an und wird nach der Einwirkzeit behutsam abgezogen oder mit lauwarmem Wasser entfernt.“

Crememasken dagegen haben eine aufbauende und regenerierende Wirkung. „Sie bleiben nach dem Auftragen geschmeidig und werden mit einem Papiertuch sanft abgetupft“, sagt die Dermatologin.

Wer die Haut gut auf die nachfolgende Maske vorbereiten will, benutzt nach dem Abschminken des Gesichts ein Peeling mit sanften Schleifpartikelchen. Diese entfernen überschüssige Hautschüppchen.