CORONA-RATGEBER

Dürfen Kinder noch in die Kita?

Wie sehen die Corona-Maßnahmen in den Schulen und den Kitas aktuell aus? Die Antworten finden Sie hier.
Schwerin.

Im Hochrisikogebiet Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist der Präsenzunterricht ab dem 11. Januar ab Jahrgangsstufe 1 in allen Schulen untersagt. Eine Ausnahme gibt es jedoch für Abschlussklassen (siehe unten).

In den anderen Schulen in MV ist die Präsenzpflicht bis Ende Februar aufgehoben. Eine Betreuung vor Ort für Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse wird weiterhin angeboten, sofern Eltern sie nicht zu Hause betreuen können. Schärfere Schulregeln sollen in MV ab dem 25. Januar für die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Ludwigslust-Parchim gelten. Aufgrund der dortigen Inzidenz über 150 soll die Notbetreuung nur für Eltern greifen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Schüler ab der 7. Klasse sollen grundsätzlich von zu Hause aus lernen. Für Kinder in der Notbetreuung gilt ab dem 12. Januar ab der 1. Klasse Maskenpflicht im Schulgebäude und auf dem Schulhof.

Für Abschlussklassen der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen gilt weiterhin die Präsenzpflicht, um die Karrieren der jungen Leute trotz Pandemie zu sichern.

Manche Kitas werden geschlossen

Eltern in MV, die ihre Kinder nicht zu Hause betreuen können, können sie weiterhin in die Kita bringen. Es wird jedoch auch hier appelliert, wenn möglich, zu Hause zu bleiben. Die Betreuungszeit wird nicht eingeschränkt. Eltern müssen ab dem 11. Januar ihre Kinder vorher in der Kita anmelden. Ein entsprechendes Formular können Eltern über die Homepage des Sozialministeriums oder der Kita erhalten.

Achtung: Ab einem Inzidenzwert von 200 bleiben die Kitas geschlossen, das gilt zur Zeit für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und ab dem 19. Januar voraussichtlich auch für Vorpommern-Greifswald. Nur in begründeten Ausnahmefällen darf eine Notbetreuung genutzt werden. Kinder im Hort müssen eine Maske tragen. Kinder mit auffälligen Symptomen dürfen die Einrichtungen nicht besuchen.

Wer den Corona-Appellen der MV-Landesregierung folgt und seine Kinder derzeit zu Hause betreut und deshalb nicht zur Arbeit gehen kann, soll die Lohnersatzleistung nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz bekommen.

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