:

So funktioniert Fußreflexzonenmassage

fuesse
Eine gezielte Druckmassage der Füße soll einen Reiz an die jeweiligen Zielorgane geben und sie bei Heilungsprozessen unterstützen.
Monique Wüstenhagen

Viele organische Beschwerden lassen sich durch gezielte Druck auf die Sohlen lindern.

Anwendung und Wirkprinzip ähneln der Akupressur: Ist eine Reflexzone auffällig, etwa weil sie wehtut oder verhärtet ist, gilt das als Anzeichen dafür, dass mit dem zugehörigen Organ etwas nicht in Ordnung ist. Im Umkehrschluss soll eine gezielte Druckmassage der Füße einen Reiz an die jeweiligen Zielorgane geben und sie bei Heilungsprozessen unterstützen. Durchblutung und Stoffwechsel, so die Idee, werden dadurch gefördert.

Zehn Längs- und drei Querzonen des Körpers bilden das Koordinatensystem der Therapie: Es zeigt die genaue Position der Reflexzonen am Fuß an. In diesem Mikrosystem finden sich die rechte Körperhälfte am rechten und die linke am linken Fuß wieder. Die Organe, Nerven, Muskeln, Knochen und Gelenke – oder besser gesagt ihre Bezugspunkte – sitzen spiegelbildlich da, wo sie auch im Körper sind.

Reflexzonen werden geprüft

In der ersten Sitzung beim Fußreflexzonenmasseur wird der Befund erhoben. Das heißt: Die Reflexzonen werden auf Auffälligkeiten wie Schmerzen geprüft. Dann wird therapiert, wobei die angewandten Grifffolgen je nach Diagnose und Behandlungsziel langsam und weich oder schnell und kräftig sind.

Eindeutige wissenschaftliche oder anatomische Beweise für die Existenz der Fußreflexzonen und ihre Zuordnung zu bestimmten Organen fehlen bislang. Mancher Schulmediziner spricht der Therapieform ihre Wirksamkeit daher ab.