Gift auf der Schale

Warum Sie bei Bananen auf Hygiene achten sollten

11,7 Kilogramm Bananen isst ein Deutscher durchschnittlich pro Jahr – und sollte dabei auf eine wichtige Regel achten. Sonst wird’s ungesund.
Marion Richardt Marion Richardt
Zwischen dem Entfernen der Schale und dem Anfassen der Frucht sollte man sich die Hände waschen.
Zwischen dem Entfernen der Schale und dem Anfassen der Frucht sollte man sich die Hände waschen. © pilotl39 - Fotolia.com
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Neubrandenburg.

Nach dem Schälen von Bananen sollten sich Verbraucher unbedingt die Hände waschen, rät die Verbraucherzentrale. Vor allem Kindern gibt man besser gleich direkt die geschälten Früchte in die Hand. Hintergrund sei, dass auf und in der Schale immer wieder Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen werden.

Da die Banane hauptsächlich als Monokultur angebaut wird und eine geringe genetische Vielfalt besteht, ist sie hochempfindlich für Schädlinge, Pilze und Krankheiten. Aus diesem Grund setzen die Plantagenbesitzer große Mengen von Insektiziden und Pestizide ein. Auch nach der Ernte würden Bananen weiter behandelt, etwa mit Anti-Schimmel-Mitteln. Die sogenannten Fungizide sollen verhindern, dass die Früchte auf dem Transport frühzeitig verfaulen. Besonders betroffen seien Bananen aus konventionellem Anbau.

Die Verbraucherschützer können aber auch beruhigen: Unter der Bananenschale finden sich wenige oder gar keine Pestizide.

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