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1000 Liter Diesel laufen aus

Ein umgekippter Tanklaster hat bei Greifswald einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk ausgelöst.
Ein umgekippter Tanklaster hat bei Greifswald einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk ausgelöst.
Jan Woitas

Traurige Bilanz des Unfalls auf der Bundesstraße 105 bei Greifswald: ein schwer verletzter Unfallfahrer, eine stundenlange Vollsperrung und ein Desaster für die Umwelt.

Ein mit Diesel beladener Tanklaster ist auf der 105, Ortsumgehung Greifswald, im Straßengraben gelandet und hat dadurch einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk ausgelöst. Der Fahrer des Lkw wurde am Montag schwer verletzt, teilte die Polizei am Montagabend mit.

Der 22-jährige polnische Lkw-Fahrer fuhr aus Stralsund kommend in Richtung Anklam. Aus bisher ungeklärter Ursache verlor er zwischen den Ausfahrten Neuenkirchen und Wackerow die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Der Lastzug überschlug sich und blieb kopfüber imStraßengraben liegen. Der schwer verletzte Lkw-Fahrer musste in dieNotaufnahme des Universitätsklinikums Greifswald gebracht werden.

Der Tanklastzug hatte 30 000 Liter Diesel geladen, rund 1000 Liter sickerten in den Boden. Feuerwehren, THW und Katastrophenschutz, insgesamt 120 Helfer, nahmen weitere 6000 Liter auf.

Weil ein sehr hoher Schaden von mehr als 150 000 Euro entstanden war und die Umwelt durch das Öl geschädigt wurde, ermittelt nun ein DEKRA-Sachverständiger. Eine Privatfirma pumpte den geladenen Kraftstoff aus demTank.

Die B 105 war in diesem Bereich mehrere Stunden voll gesperrt.