Ehrung

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Greifswald sagt Danke und vergibt Medaillen

Große Ehre fürs Max-Planck-Institut für Plasmaphysik: Greifswalds Oberbürgermeister Arthur König überreicht der wissenschaftlichen Direktorin des Instituts Professor Sibylle Günter die Rubenow-Medaille, die höchste Auszeichnung, die die Hansestadt vergibt.
Große Ehre fürs Max-Planck-Institut für Plasmaphysik: Greifswalds Oberbürgermeister Arthur König überreicht der wissenschaftlichen Direktorin des Instituts Professor Sibylle Günter die Rubenow-Medaille, die höchste Auszeichnung, die die Hansestadt vergibt.
Ulrike Rosenstädt

Greifswald  überlässt nichts so leicht dem Zufall: Hohe Ehrungen werden einmal im Jahr vergeben - genau  am Tag der Verleihung  des Stadtrechts 1250. Ein guter Grund für Laudatoren und Preisträger, um die Wette zu strahlen.

Wenn der Oberbürgermeister der Kreisstadt seine Amtskette anlegt, dann wird's schon mal richtig feierlich. Arthur König machte aber alles andere als ein schweres Gesicht, denn schließlich ist der Tag der Vergabe von "Rubenow-Medaille" und "Silbernen Greifen" und den Eintragungen ins Ehrenbuch der Stadt ein Grund zur Freude.

Mit der höchsten Auszeichnung der Stadt, der Rubenow-Medaille, wurde das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik geehrt. Die wissenschaftliche Direktorin, Professor Dr. Sibylle Günter, nahm die Ehrung stellvertretend für ein großes Team entgegen. "Durch die Ansiedlung des Teilinstitutes für Plasmaphysik in unserer Stadt konnten nicht nur attraktive Arbeitsplätze geschaffen, sondern vor allem auch der Ruf Greifswalds als Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiestandort entscheidend gestärkt werden“, sagte Greifswald Oberbürgermeister.

Der "Silberne Greif" ging an verdienstvolle Bürger, wie Berndt Frisch, der sich für Seniorenarbeit engagiert und an Rainer Laudan, der im Rahmen seiner sozialpädagogischen und soziokulturellen Arbeit unermüdlich im Einsatz ist.

Auch Harald Hünecke darf sich über einen glänzenden Greif freuen. Der Hansestädter engagiert sich ehrenamtlich im ambulanten Hospizdienst. Er ist für schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige in Greifswald  und Vorpommern eine wichtige Stütze.