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Stadt will für 16,2 Millionen investieren

Nicht jeder kriegt was vom großen Greifswalder Haushaltskuchen ab. Eine Diskussion darüber gibt es jedes Jahr aufs Neue. Jetzt ist es mal wieder soweit. Wer zählt zu den Gewinnern, wer zu den Verlierern?

Ob alle Wünsche in Sachen Stadtentwicklung erfüllt werden können, steht derzeit noch in den Sternen. Relativ realistisch ist die Summe von 16,2 Millionen Euro, die die Greifswalder im nächsten Haushaltsjahr in die Hand nehmen wollen. "Ziel ist es natürlich, den Wirtschafts- und Bildungsstandort Greifswald noch attraktiver zu gestalten", sagte Greifswalds Oberbürgermeister Arthur König. Gemeinsam mit Kämmerer Dietger Wille präsentierte er am Donnerstagnachmittag der Öffentlichkeit erstmals die Prioritätenliste für Investitionen im Jahr 2014. Gerechnet und geplant wird in drei Kategorien. Glück zum Beispiel für die Projekte, die in die Kategorie eins fallen, denn diese müssen verpflichtend umgesetzt werden. Zu denen, die ganz sicher vom großen Kuchen etwas abbekommen, zählt die Wiecker Brücke. In ihre Instandsetzung soll über eine Million Euro fließen. Nicht ganz so gut sieht es für die Radstation am Bahnof aus. Auch um die Sanierung der Sporthalle der Caspar-David-Friedrich-Schule ist es nicht gut bestellt. Eine endgültige Entscheidung darüber wird die Bürgerschaft treffen.