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Nach Vergewaltigung in Greifswald

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Tatverdächtiger schweigt zu Vorwürfen

Ein Geständnis des Tatverdächtigen gibt es noch nicht - aber die Indizien reichten dem Haftrichter in Greifswald offenbar für einen Haftbefehl.
Ein Geständnis des Tatverdächtigen gibt es noch nicht - aber die Indizien reichten dem Haftrichter in Greifswald offenbar für einen Haftbefehl.
Stefan Sauer

Nach der Vergewaltigung einer 24-jährigen Frau in Greifswald schweigt der Angeklagte zu den Vorwürfen. Die Polizei hatte den Mann am Montag gefasst, er sitzt in Untersuchungshaft.

Nach der Vergewaltigung einer 24-jährigen Frau in Greifswald hat sich der mutmaßliche Täter zu den Vorwürfen nicht geäußert. Der 28-jährige Mann habe von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Lechte am Mittwoch in Stralsund. Das Amtsgericht Greifswald hatte am Dienstag Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Er sei nicht einschlägig vorbestraft.

Der Tatverdächtige soll in der Nacht zum Samstag die 24-Jährige Frau vergewaltigt haben. Er soll nach Angaben der Polizei sein Opfer, das sich auf dem Nachhauseweg von einer Party am Neuen Campus befand, angesprochen und schließlich überwältigt haben. Die Hilferufe der Frau hätten die Anwohner nicht wahrgenommen. Später sei der jungen Frau die Flucht gelungen. Sie erlitt Verletzungen, musste aber nicht stationär im Krankenhaus behandelt werden. Der mutmaßliche Täter wurde am Montag nach umfangreichen Ermittlungen festgenommen.