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Hochwasser-Ticker Brandenburg

Wohnhäuser in der Nähe von Wittenberge.

Die Hochwassersituation in Brandenburg bessert sich zunehmend. Entwarnung wollen die Behörden in Brandenburg aber noch nicht geben. In der Prignitz lag der ...

Die Hochwassersituation in Brandenburg bessert sich zunehmend. Entwarnung wollen die Behörden in Brandenburg aber noch nicht geben. In der Prignitz lag der Wasserstand der Elbe mit 7,21 Meter in Wittenberge in der Nacht zum Freitag mittlerweile deutlich unter dem Höchststand des Hochwassers von 2002 (7,34). Das Wasser drückt nach Angaben des Krisenstabes vom Innenministerium aber nach wie vor massiv auf die Deiche.
Meldung von Freitag, 14. Juni

Flut geht langsam zurück - Noch keine Entwarnung
Der Wasserstand der Elbe im Norden Brandenburgs geht langsam zurück. Dennoch ist es für eine Entwarnung noch zu früh, sagte am Donnerstagmorgen Wolfgang Brandt von der Koordinierungsstelle Krisenmanagement des Innenministeriums. Das Wasser drücke nach wie vor massiv auf die Deiche. Im Süden hat sich die Lage aber deutlich entspannt. Seit kurz nach Mitternacht fließt kein Wasser mehr nach dem Deichbruch bei Fischbeck (Landkreis Stendal) ins Havelland.
Meldung von Donnerstag, 13.Juni

Wasser geht leicht zurück
Das Hochwasser der Elbe in der Prignitz bei Wittenberge ist in der Nacht zum Mittwoch leicht um mehr als zehn Zentimeter zurückgegangen. Allerdings liegt der Wasserstand immer noch bei 7,60 Metern und damit nach Angaben des Koordinierungsstelle Krisenmanagement höher als bei der Flut im Sommer 2002 mit damals 7,34 Metern in der Spitze. Erst allmählich werde mit einem Rückgang gerechnet, so dass die Lage sich noch nicht entspanne. Denn das Wasser werde noch mehrere Tage mit Wucht auf die Deiche drücken.
Meldung von Mittwoch, 12.Juni

Gemeinde Breese unter Wasser
In der Prignitz sind 2600 Helfer zur Stelle, um ein Drucksickern durch die Deiche zu verhindern. Das Hochwasser der Elbe ist mittlerweile auch in das Flüsschen Stepenitz geflossen. Dort sind die geplanten Deiche noch nicht gebaut. Deshalb wurden in der Gemeinde Breese mehrere Häuser überflutet.
Meldung von Mittwoch, 12.Juni

Hochwasser-Hotline
Ab 9.00 Uhr schaltet das Finanzministerium eine landesweite Hochwasser-Hotline. Unter der Telefonnummer 0331 - 866 6868 erhalten Geschädigte telefonische Hilfe.
Meldung von Mittwoch, 12.Juni

Notdeich verstärkt
Zum Schutz vor einer Überflutung ist ein am Montag errichteter Notdeich im Havelland am Mittwochmorgen verstärkt worden. Dazu sollten mehr als 100 000 Sandsäcke zusätzlich herbeigeschafft werden, teilte das Landratsamt in Rathenow mit.
Meldung von Mittwoch, 12.Juni

Ein Meter Sperrzone vor Sandsackwällen
Nachdem der Landkreis Prignitz das Betreten von Elbdeichanlagen verboten hat, ist zusätzlich eine ein Meter breite Sperrzone vor den Sandsackwällen bestimmt worden. Wie Prignitz-Landrat Hans Lange (CDU) nach der Sitzung des Krisenstabs in Perleberg mitteilte, seien diese Sperren „neuralgische Punkte“, die an der Hochwasserkante sehr sensibel seien.
Meldung von Dienstag, 11.Juni

Verbraucherzentrale schaltet Hotline
Hochwasserbetroffene in Brandenburg können sich von diesem Mittwoch an mit ihren Fragen zu Versicherungsschutz und Schadensbeseitigung kostenlos bei den Verbraucherzentralen beraten lassen. Unter der Nummer 0800 100 37 11 sind wochentags zwischen 9 und 16 Uhr Experten zu erreichen.
Meldung von Dienstag, 11.Juni

Havelpolder werden mit Havelwasser geflutet
Seit der Nacht zum Dienstag fließt das Wasser der Elbe nicht mehr in die Havel, seit das Flutungswehr der Havel bei Neuwerben (Havelland) geschlossen worden ist. Bisher war Elbewasser abgelassen worden, um die Hochwasserlage im Norden Brandenburgs, vor allem bei Wittenberge (Prignitz), zu entspannen. Dieses Ziel sei erreicht worden, teilte das Landsratsamt in Rathenow mit. Jetzt werden die Überflutungsflächen der Havel auf Anweisung des brandenburgischen Umweltministeriums mit Havelwasser geflutet. Da dies aber deutlich langsamer erfolge als beim Wasser aus der Elbe, werde mit keiner zunehmenden Gefährdung der Orte an der Havel gerechnet.
Meldung von Dienstag, 11.Juni

Landkreis Uckermark ruft Alarmstufe 2 aus
Für einen knapp 30 Kilometer langen Oder-Abschnitt hat der Landkreis Uckermark die Hochwasser-Alarmstufe 2 ausgerufen. Am Pegel bei Stützkow stieg der Fluss von Sonntag zu Montag um 30 Zentimeter an, teilte das Hochwassermeldezentrum in Frankfurt (Oder) am Montag mit. Da das Wasser den Richtwert für die Alarmstufe 3 nur gering überschreiten werde, werde diese Alarmstufe zunächst nicht ausgerufen. Am Montagmorgen stand das Wasser dort bei 8,68 Meter. Für die Oder in den Landkreisen Oder-Spree, Märkisch-Oderland sowie in Frankfurt gilt weiterhin Warnstufe 1. Beim Hochwasser im Jahr 1997 waren am Pegel in Frankfurt 6,56 Meter gemessen worden - am Montag waren es 4,36 Meter.
Meldung von Montag, 10.Juni

Achtung: ICE-Strecken lahmgelegt
Nach dem Bruch eines Elb-Deiches in Fischbeck (Sachsen-Anhalt) hat sich die Hochwasserlage für Norddeutschland am Montagmorgen verschärft. Besonders betroffen ist der Fernbahnverkehr der Bahn. Gegen 03.00 Uhr sperrten die Behörden die Eisenbahn-Elbebrücke in Hämerten nahe Stendal. Damit sind die ICE-Hauptverbindungen von Frankfurt (Main) nach Berlin und von Hannover nach Berlin unterbrochen. Die Züge fallen aus oder werden umgeleitet. Die Bahn spricht von stundenlangen Verspätungen. Die Dauer der Brückensperrung sei noch nicht absehbar und hänge von der Hochwasser-Lage ab.
Meldung von Montag, 10.Juni

Heute Pegelstand von 8 Metern erwartet
Die Pegelstände der Elbe in Brandenburg steigen unaufhörlich. In Wittenberge erreichte der Fluss am Sonntagnachmittag einen historischen Höchststand von 7,85 Metern. Am Montag wird ein Wasserstand von 8 Metern erwartet, bis Dienstag sollen es 8,20 Meter sein - so viel wie nie zuvor. 2002 bei der Jahrhundertflut wurde am Pegel in Wittenberge ein Wert von 7,34 erreicht.
Meldung von Montag, 10. Juni

Notdeich soll errichtet werden
In Brandenburg spitzt sich die Lage wegen des Deichbruchs in Stendal (Sachsen-Anhalt) zu. Am Montagmorgen sollen rund 450 Feuerwehrleute und Soldaten der Bundeswehr damit beginnen, in Nähe der Landesgrenze einen Notdeich zu errichten.
Meldung von Montag, 10. Juni

Wittenberge: Polder werden geflutet
Zur Entlastung der Elbe-Hochwasserregion rund um Wittenberge in Nordbrandenburg werden seit Sonntagnachmittag Polder an der Havel geflutet. Stück für Stück werden in Quitzöbel (Sachsen-Anhalt) an der Landesgrenze die Wehre ähnlich wie Garagentore heruntergelassen. Dadurch fließe das Wasser der Elbe in die Havel, sagte Kurt Augustin, Abteilungsleiter Wasser beim Landesumweltministerium, am Sonntag. Das komplette Herunterlassen der Tore sei frühestens Montagmittag abgeschlossen. Erst dann schießen laut Angaben pro Sekunde rund 300 Kubikmeter Elbewasser in die Havel und die angrenzenden Polderflächen.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Prognosen
 Am Dienstag werden am Pegel Wittenberge 8,10 Meter erwartet. Beim Jahrhunderthochwasser 2002 lag der Höchststand dort bei 7,34 Meter.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Bürger gebeten, Häuser zu verlassen
An die Einwohner in den Städten Rathenow und Premnitz sowie in den Gemeinden Rhinow und Nennhausen sowie im Milower Land werde appelliert, freiwillig Wohnungen und Häuser zu verlassen.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Polderflutung steht bevor
Zur Entlastung der Elbe-Hochwasserregion rund um Wittenberge in
Brandenburg sollen am Sonntagnachmittag Polder an der Havel geflutet werden. Landesumweltministerin Anita Tack (Linke) sprach von einer bundesweit einmaligen Möglichkeit, den Hochwasserstand der Elbe zu senken. Die zehn Polder können bis zu 140 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen. Nach Einschätzung der Behörden könnte es zwei bis drei Tage dauern, bis sie voll sind.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Bahnverkehr ändert sich
Aufgrund der Sperrung der Elbe-Eisenbahnbrücke ergeben sich folgende Änderungen:
Fernverkehr :
Die IC-Linien 55 und 56 von und nach Hannover enden und beginnen jeweils in Magdeburg Hauptbahnhof. Zwischen Magdeburg Hauptbahnhof und Halle wird für Reisende im Fernverkehr ein Busnotverkehr eingerichtet. Ab Halle können die Fahrgäste den Nahverkehr nach Leipzig nutzen. 
Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Fernverkehr zwischen Leipzig und Berlin zu nutzen und von Berlin nach Hannover weiter zu reisen.    
Regionalverkehr:
Der Regionalverkehr aus Leipzig und Berlin nach Magdeburg verkehrt bis Biederitz. Zwischen Biederitz und Magdeburg ist ein Busnotverkehr eingerichtet. 
Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Elbe in Wittenberge höher als 2002
Nord-Brandenburg steht das Schlimmste noch bevor. In Wittenberge stand die Elbe am Sonntagmorgen mit 7,67 Metern schon knapp 25 Zentimeter höher als 2002. Am Dienstag werden sogar 8,10 Meter erwartet. Den Einsatzkräften stehe ein tagelanger Kampf gegen das Hochwasser bevor, sagte ein Sprecher des Koordinierungszentrums Krisenmanagement. Lautsprecherwagen der Polizei forderten die Einwohner einiger Stadtteile auf, ihre Wohnungen zu verlassen.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Lage bleibt angespannt - Pegelstand sinkt nur langsam
Die Hochwasserlage in Mühlberg ist weiter sehr angespannt. Zwar sank der Pegelstand der Elbe seit Freitag auf inzwischen 9,77 Meter, dennoch blieb der Druck auf die Schutzanlagen enorm. Ein Sprecher des Koordinierungszentrums Krisenmanagement sprach davon, dass den Einsatzkräften an den Deichen ein tagelanger Kampf gegen das Hochwasser bevorstehe. Hunderte Helfer seien in der Nacht wieder im Einsatz gewesen. Unter ihnen waren auch Deichläufer, die Gefahrenstellen an den Deichen aufspürten.

Nach der Evakuierung von Mühlberg im Kreis Elbe-Elster sei an eine Rückkehr der 4500 betroffenen Bürger derzeit nicht zu denken. Die Lage an Spree und Schwarzer Elster entspannte sich dagegen allmählich. So gingen die Pegelstände in Spremberg (Spree), Bad Liebenwerda und Herzberg (beide Schwarze Elster) langsam zurück.
Meldung von Sonnabend, 8. Juni

Lage wird immer kritischer
Noch immer haben nicht alle Bewohner in dem von Überflutung bedrohten Ort Mühlberg ihre Wohnungen verlassen, sagte Polizeisprecher Lutz Miersch. „Es wird aber keine Zwangsevakuierung geben“, betonte Miersch. Bis zum Morgen würden Zweierteams mit einem Notfallseelsorger von Haus zu Haus gehen und die Menschen auffordern, sich in Sicherheit zu bringen. „Wir machen es sehr dringend“, sagte er. Noch lägen keine genauen Zahlen vor, wieviele Menschen noch in ihren Häusern seien. Mittlerweile seien weitere Notunterkünfte eingerichtet worden. Die rund 250 Helfer der Bundeswehr seien am Abend durch neue ersetzt worden.
Meldung von Freitag 7. Juni

Mühlberg nicht mehr sicher
Halten die Deiche? Dies ist die zentrale Frage in den Hochwasser-Krisengebieten in Brandenburg. Vor allem in der Kleinstadt Mühlberg (Elbe-Elster) an der Elbe hoffen die Menschen auf ein neues Wunder. Die Situation hat sich dort am Freitag dramatisch verschärft: Die Behörden ordneten die Evakuierung an - zunächst nur für die Altstadt, am Abend für das gesamte Stadtgebiet. Bis zu 4500 Menschen sollen laut Polizei die Häuser verlassen.
Meldung von Freitag 7. Juni

Prignitz: Hochwasser steigt rasant
Am Prignitzer Elbabschnitt gilt seit Freitagnachmittag die zweithöchste Hochwasser-Alarmstufe. Innerhalb von 24 Stunden ist der Wasserstand um fast einen Meter gestiegen. „Neuste Prognosen des Wasser- und Schifffahrtsamts Magdeburg gehen für Dienstag von über 8 Metern am Pegel Wittenberge aus“, sagte Prignitz-Landrat Hans Lange (CDU) am Freitagnachmittag besorgt. Viel Platz nach oben ist an den Deichen dann nicht mehr. Seit Mittwoch gilt bereits Katastrophenalarm.
Meldung von Freitag 7. Juni

Mühlberg wird geräumt - Sicherheit nicht gewährleistet
Die Kleinstadt Mühlberg in Brandenburg wird wegen des Elbhochwassers geräumt. Das haben die Verantwortlichen am Freitag entschieden. „Die Stadt ist nicht mehr sicher“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die Situation an den Deichen sei problematisch. Am Mittag hatte der Elbe-Scheitel die Stadt erreicht. Der Wasserstand lag um 12.00 Uhr bei 9,88 Meter, einen Zentimeter weniger als vier Stunden zuvor. Angelegt sind die Deiche dort auf zehn Meter Wasserhöhe. Der Druck auf die Dämme ist jedoch enorm, es gibt mehre Sickerstellen. Taucher versuchen einen unterspülten Deich zu sichern.
Meldung von Freitag 7. Juni

Angst vor der Scheitelwelle
Wenige Stunden vor Eintreffen des Hochwasserscheitels der Elbe in Mühlberg (Elbe-Elster) sind vor allem die Behörden nervös. „Wir führen einen Ritt auf der Rasierklinge“, sagte Wolfgang Brandt vom Koordinierungszentrum Krisenmanagement im Innenministerium am Freitag. Der Wasserstand in der Kleinstadt erreichte am Morgen nach Angaben des Lagezentrums in Herzberg 9,89 Meter. Die Deiche sind für eine Wasserhöhe von 10 Metern angelegt.
Meldung von Freitag, 7. Juni

Die vom Süden her kommenden Wassermassen haben in der Nacht zum Freitag die Deiche stark belastet. Kritisch ist die Lage nach Angaben der Koordinierungsstelle Katastrophenschutz vor allem in Mühlberg (Elbe-Elster). Dort stieg das Wasser in der Nacht bis auf 9,88 Meter. Am Freitagmittag soll der Höchststand erreicht werden. Stündlich nimmt der Wasserstand um knapp einen Zentimeter zu.
Meldung von Freitag, 7. Juni

Kanu- und Paddelverbot im Spreewald wegen Hochwasser
 Im Spreewald ist seit Freitag wegen des Hochwassers Kanufahren und Paddeln verboten. Wie lange das Verbot gelten wird, ist noch nicht absehbar, wie der Krisenstab in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) am Freitag mitteilte.
Meldung von Freitag, 7. Juni

Cottbuser Tierheim evakuiert
Wegen des steigenden Hochwassers der Spree musste das Cottbuser Tierheim evakuiert werden. Die 34 Hunde konnten schnell in andere Quartiere vermittelt werden. Dazu hatten sich Hundeschulen und Tierpensionen bereiterklärt. Die 185 Katzen und andere kleine Tiere kamen in den Räumen eines früheren Technologieparkes unter. Der Cottbuser Tierpark ist nicht vom Hochwasser der Spree bedroht, die an dem Gelände vorbeifließt.
Meldung von Freitag, 7. Juni

Helfer organisieren sich via Facebook
Prignitz-Landrat Hans Lange (CDU) lernt durch des Hochwasser die positiven Seiten von sozialen Netzwerken zu schätzen. Via Facebook haben sich unzählige Schüler organisiert und stapeln Sandsäcke. „Ohne dass der Kreis etwas gesagt hat, tauchen die Schüler auf. Das ist schön“, meinte Lange.
Meldung von Freitag, 7. Juni

600 Soldaten im Einsatz
Derzeit sind laut Landeskommando Brandenburg in der Mark rund 600 Soldaten unterwegs, darunter etwa 190 Frauen und Männer aus Sachsen und rund 150 aus
Mecklenburg-Vorpommern. Verstärkung hat auch das Hubschraubergeschwader 64 in Holzdorf bekommen durch etwa 100 Soldaten und zehn Helikopter.
Meldung von Freitag, 7. Juni

Schwarze Elster: Lage stabilisiert sich langsam
An der Schwarzen Elster stabilisiert sich die Lage ein wenig. Der 20 Meter breite Deichbruch bei Herzberg konnte geschlossen und eine größere Sickerstelle am Damm bei Bad Liebenwerda abgedichtet werden. Am Donnerstag erreichte der Hochwasserscheitel der Schwarzen Elster die Kurstadt, dort wurden 3,37 Meter registriert. Im flussabwärts Richtung Elbe gelegenen Herzberg steigt der Pegelstand nun noch leicht an.
Meldung von Donnerstag, 6. Juni

Situation in Mühlberg weiterhin angespannt
Die Hochwasserwelle der Elbe in Mühlberg (Elbe-Elster) nähert sich der Rekordmarke von 2002 (9,98 Meter) und hält die Einwohner in Atem. Der Wert erreichte am Donnerstagmittag bereits 9,57 Meter, wie das Lagezentrum der Kreisverwaltung in Herzberg mitteilte. Der Hochwasserscheitel wurde dort bis Freitagabend bei etwa zehn Metern erwartet, dreimal höher als normal.Einen Tag nach der Aufforderung von Landrat Christian Jsaschinski (CDU) an rund 2100 Einwohner von Mühlberg, die Stadt freiwillig zu verlassen, haben nach Polizeiangaben erst etwa 90 Bürger das Angebot angenommen.
Meldung von Donnerstag, 6.Juni

Hochwasserscheitel der Spree erreicht Spremberg
Der Hochwasserscheitel der Spree hat Spremberg (Spree-Neiße) erreicht. Am Pegel in der Stadt registrierte das Landesumweltamt am Donnerstag 4,49 Meter, das waren elf Zentimeter weniger als beim historischen Rekordwert von 1981. Mehr als 15 000 Sandsäcke schützen bedrohte Abschnitte in der Innenstadt. Zwischen der Landesgrenze zu Sachsen und Spremberg gilt weiter die höchste Alarmstufe 4.
Meldung von Donnerstag 6,.Juni

Helfer sichern die Deiche
Im Landkreis Prignitz sichern Hunderte Helfer die Deiche. „Brennpunkte sind Wittenberge sowie ein Abschnitt, der südlich bis zur Ortschaft Bälow reicht“, sagte Prignitz-Landrat Hans Lange (CDU) am Donnerstag nach einer Sitzung des Krisenstabes. Noch nicht sanierte Deiche werden aufgefüllt beziehungsweise erhöht. Bis Sonntag sollen die Sicherungsarbeiten abgeschlossen sein.
Meldung von Donnerstag, 6. Juni

Noch gut anderthalb Wochen Flut
Obwohl bald die Höchststände an den Pegeln von Elbe, Oder/Neiße und Spree erwartet werden, wird das Hochwasser die Brandenburger noch rund anderthalb Wochen in Atem halten. Das Wasser werde nicht rasch zurückgehen und daher noch etwa zehn Tage lang auf die Deiche drücken, sagte Wolfgang Brandt, der Sprecher der Koordinierungsstelle Krisenmanagement im Innenministerium. Derzeit melden 11 von 32 Pegeln Hochwasser.
Meldung von Donnerstag, 6. Juni

Lage bleibt in der Nacht stabil
In Brandenburg sich die Hochwasser-Lage in der Nacht zum Donnerstag zunächst nicht verschärft. So sei der Pegelstand in Mühlberg (Elbe-Elster) an der Elbe nicht gestiegen, sagte Wolfgang Brandt, der Sprecher der Koordinierungsstelle Krisenmanagement im Innenministerium, am Donnerstag.
Meldung von Donnerstag, 6. Juni

Mühlberg evakuiert
Die Wasserstände in Brandenburg steigen und steigen - noch ist kein Ende in Sicht und Prognosen schwierig. Die Unsicherheit sorgt vor allem in dem vom Elbe-Hochwasser bedrohten Mühlberg für Nervosität. Seit Mittwoch gilt Katastrophenalarm. Rund 200 Bewohner mussten ein Seniorenheim verlassen.
Einen Zwang zur Evakuierung gibt es zwar vorerst nicht. Da die Pegelstände der Elbe derzeit nicht genau vorhergesagt werden können, ist die Lage jedoch unberechenbar.
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Pegelstände in Mühlberg bis zu 10,20 Meter erwartet
Hochwasser-Experten schließen in den kommenden zwei Tagen in Mühlberg Pegelstände von bis zu 10,20 Meter nicht aus. Dies wäre höher als bei der Rekordflut vom August 2002: Damals wurden 9,98 Meter erreicht.
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Pegelstand in Mühlberg bei über 9 Metern
Am Nachmittag (14.00) lag er laut Landkreis bei 9,09 Meter. Mehr als 200 Polizisten sowie 100 Feuerwehrleute helfen Behörden und Menschen vor Ort. Außerdem werden laut Innenministerium 200 Feuerwehrleute aus Hessen in der Region erwartet, die bislang in Sachsen geholfen haben.
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Deichbruch bei Herzberg
Die höchste Alarmstufe 4 gilt für den gesamten Landkreis Elbe-Elster. Bei Herzberg (Elbe-Elster) an der Schwarzen Elster brach am Morgen auf 20 Meter Länge ein Deich. Menschen seien nicht in Gefahr, teilten die Behörden mit. Überflutet seien Ackerland und Wälder.
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Prignitz löst Katastrophenalarm aus
Auch der Landkreis Prignitz hat für das Flussgebiet der Elbe den Katastrophenfall ausgerufen, teilte Landrat Hans Lange (CDU) mit.
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Pegelstände am Mittwochmorgen und Prognosen
Am Pegel Wittenberge wird für Sonntag mit einer Rekordmarke von 7,50 Meter gerechnet. Das wären 14 Zentimeter mehr als beim jüngsten Hochwasser Ende Januar 2011. In Cottbus wurde am Dienstagnachmittag bei ein Pegelstand von 2,30 Meter die Alarmstufe 3 ausgerufen.
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Lebensgefahr an Talsperre Spremberg
Weil an der Talsperre Spremberg noch mehr Wasser in die nach Cottbus fließende Spree abgelassen wird, strömt das Wasser besonders schnell durch die Stadt. Im Uferbereich bestehe Lebensgefahr, warnten die Behörden. Zehn Brücken sind gesperrt.
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Soldaten auf dem Weg nach Cottbus
230 Soldaten aus der Kurmark-Kaserne in Storkow (Oder-Spree) sind auf dem Weg nach Cottbus, wie das Landeskommando Brandenburg mitteilte.
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Katastrophenschützer nehmen Arbeit auf
Die Katastrophenschutzleitung des Landes hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie bewertet, wo Hilfe besonders dringend ist und koordiniert den Einsatz der Helfer über die Grenzen der Landkreise hinweg. Bislang haben die Landkreise 800 000 Sandsäcke bestellt, allein 500 000 sollen in die Prignitz gehen
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Die Pegel in Brandenburg steigen rasant
Bei Herzberg in Brandenburg an der Schwarzen Elster ist am Mittwochmorgen auf 20 Meter Länge ein Deich gebrochen. Da das Gelände dort unzugänglich ist, hat der Landkreis die Bundeswehr gebeten, per Hubschrauber Sandsäcke zur Schließung der Lücke dorthin zu fliegen. Neben der Schwarzen Elster macht die Hochwasserlage an der Elbe zunehmend Sorgen.
Meldung von Dienstag, 4. Juni

Wassermassen könnten viel länger bleiben
Größte Sorge: Die Wassermassen könnten viel länger bleiben als 2002. Aufgeweichte Deiche wären eine mögliche Folge. In Spremberg wurden an tief liegenden Stellen der Stadt bereits drei Notdeiche errichtet, wie Bürgermeister Klaus-Peter Schulze mitteilte. Auch für Cottbus wird noch die Alarmstufe 1 erwartet, ebenso wie für den Mittelteil der Oder.
Meldung von Dienstag, 4. Juni

Havel könnte Freitag auf vier Meter steigen
Für Freitag gehen die Experten davon aus, dass die Havel in Havelberg (Sachsen-Anhalt) zunächst bis auf knapp vier Meter anschwillt. Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Überflutungsgebiete – die sogenannten Polder – der Havel genutzt werden müssen.
Meldung von Dienstag, 4. Juni

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