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Hoffnung auf freie Sicht: Mähtechnik ist im Anmarsch

Kurz vor Altentreptow, aus Richtung Werder kommend, sind die Leitpfosten im hohen Gras versteckt.[KT_CREDIT] FOTO: P. Jasmer

VonPaulina JasmerAn den Straßen rund um Altentreptow wuchert derzeit das Unkraut. Die Mäharbeiten laufen zwar auf Hochtouren, doch es geht nur langsam ...

VonPaulina Jasmer

An den Straßen rund um Altentreptow wuchert derzeit das Unkraut. Die Mäharbeiten laufen zwar auf Hochtouren, doch es geht nur langsam voran.

Altentreptow.Es blitzt in der Abenddämmerung am Straßenrand. Als Autofahrer kann man da schon mal irritiert sein. Was ist das nur, was im leichten Frühsommerwind immer wieder blinkt? – Es sind die Reflektoren der Leitpfosten an den Straßen, die derzeit oft durch hoch stehendes Gras und Unkraut verdeckt sind.
So gesehen an der L273 zwischen Werder und Altentreptow. Und auch in Richtung Teetzleben sind Leitpfosten nur zu erahnen.
Bis Ende des Monats sollen die Bundes- und Landesstraßen – dazu gehört besagte L273 – rund um Altentreptow aber wieder von Gras und Unkraut befreit sein, versichert Ronald Normann, Leiter des Straßenbauamtes Güstrow auf Nachfrage. In den nächsten Tagen sollen die so genannten Banketten, als der Abstand zwischen Straße und Graben (rund 50 Zentimeter), wieder ordentlich gemäht werden. Für die Mäharbeiten an de Bundes- und Landesstraßen verantwortlich zeigt dabei die Straßenmeisterei Stavenhagen. „Vor Altentreptow sind wir gerade, aus Stavenhagen kommend“, sagt Beate Rüdiger, Leiterin der Stavenhagener Straßenmeisterei am Mittwoch. Doch das Gerät, das auf dieser Strecke unterwegs ist, und mit dem es dann auch Richtung Werder weiter gehen soll, habe am Mittwoch zum TÜV gemusst und am Donnerstag würden noch einzelne Reparaturen anstehen, sagt die Leiterin. Und dann komme noch hinzu, dass die Strecke zwischen Stavenhagen und Altentreptow wahrlich kein Katzensprung sei, und dieser Weg müsse ja auch erst wieder in Schuss gebracht werden. „Aber wir sind mit all unserer Technik unterwegs, die wir haben“, versichert Beate Rüdiger. Es sind drei Mähgeräte, die sich mit noch weniger als Schrittgeschwindigkeit während ihrer Tätigkeit fortbewegen könnten. „Aber ich hoffe, dass wir es bis heute auch auf die L273 Richtung Grapzow und Werder geschafft haben“, so Beate Rüdiger.
Auch die Kreisstraßen sollen wieder sauber aussehen, versichert Haidrun Pergande, Sprecherin des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte auf Nachfrage. „Unsere Kreisstraßenmeisterei ist im Bereich rund um Altentreptow mit zwei Unimogs täglich jeweils mehr als acht Stunden lang im Einsatz“ sagt sie. Jetzt werde vornehmlich gemäht. Aber auch Totholz müsse entfernt werden, die Entwässerungsgräben bräuchten ebenfalls Pflege. Und dabei gilt: „Alle Aufgaben zur Sicherungspflicht haben natürlich Vorrang.“ Zugleich würden die Mitarbeiter an den Entwässerungsanlagen und an der Ausbesserung der Schäden, die durch den Winter entstanden sind, arbeiten.

Kontakt zur Autorin
p.jasmer@nordkurier.de