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19. Spiel: FC Hansa Rostock - RB Leipzig 3:2

Nun gilts für Hansa Rostock. Eine Niederlage, zwei Unentschieden – da geht doch noch was. Im Vorjahr konnten die Hanseaten mit Denis Ladwig noch den besten Torschützen des Turniers stellen, zudem stellten sie den zweitbesten Vorrunden-Sturm. Jetzt müssen sie gegen spielstarke Leipziger bestehen, die mit dem Rückenwind eines 4:0 gegen Augsburg die Spielfläche betreten.

Hansa startet mit einem Fehlpass, bleibt aber am Drücker. Nach einer Minute der erste Oha-Moment des Spiels, ein Leipziger leitet einen Hansa-Schuss um, die Kugel kullert und kullert und kullert und kullert Millimeter nur am linken Bullenpfosten vorbei. Dann zappelt's im Leipziger Tor, Hansas Paul Wiese traf mit Wonne – allein, es ward bereits abgepfiffen worden.

Auf der Gegenseite setzt sich Naod Pablo Mekonnen gegen einen Rostocker, gegen zwei Rostocker, gegen drei Rostocker durch, er nimmt Maß und schießt das 1:0 für die Sachsen. Rostock unbeirrt offensiv, der Traum vom ersten Turniersieg, er ist offenbar noch nicht ausgeträumt. Robert Beinhorn fällt wiederholt durch pittoreske Ballbehandlung auf, wenn auch seine Übersteiger und Pirouetten zunächst eine eher brot-, sprich torlose Kunst bleiben.

Die 3500 Zuschauer haben nun vier Stunden warten müssen, und jetzt ist es dann doch passiert: Die Hansa-Hymne ertönt. Die Rostocker Junioren scheint das bannig zu beflügeln, der zweite Refrain war noch nicht da, und Robert Beinhorn (der mit dem Geburtstag) schlenzt den Ball herrlichst in die Maschen. Keine Minute später: Thore Böhm will auch und staubt zum 2:1 ab. 

Noch vier MInuten.

Fiete Schumacher im Hansa-Tor entschärft einen gutgemeinten Heber. Noch drei Minuten. Niklas Noetzel im RB-Kasten rettet in letzter Sekunde. Noch zwei Minuten. Robert Beinhorn mit der Hacke ... Pfosten! ... Nachschuss ... Justus Stückmann ... Tor! 3:1 für Hansa Rostock, und prima, dass Leipzig nicht aufgibt und weiterkämpft. Lukas Peter verkürzt 30 Sekunden vor Abpfiff auf 2:3 und die Spannung, sie steigt.

Dann der Abpfiff: Hansa Rostock gewinnt ein feines Spiel am Ende verdient mit 3:2 und kann noch ein kleines Bisschen hoffen.