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22. Spiel: VfB Stuttgart - BV Borussia Dortmund 3:0

Und noch ein Spiel, dem der Mann an den Tasten mit freudiger Erwartung entgegensieht: Schaffen es die Dortmunder vielleicht, das Stuttgarter Erfolgsteam zu entzaubern? Da müssen sie sich schon sehr strecken, denn nach dem ersten Unentschieden im Schwaben-Duell mit Hoffenheim hat der VfB aber so was von aufgedreht. Elf Tore stehen bis jetzt auf dem Konto der Ländle-Kicker. Kütterer/Bauer und Co. haben sich fast in einen Rausch gespielt. Dortmund hat in diesem Jahr noch nicht so überzeugt und steht nach der Niederlage gegen die Bayern unter Druck.

Veljko Burazor versucht es zunächst von halblinks für den VfB, aber neben das Tor. Beide Teams neutralisieren sich am Anfang, aber auf hohem Niveau. Technisch beschlagen sind sie, so dass kleine Fehler den Ausschlag geben müssen. Stuttgart kann sich auf alle Fälle erstmal nicht so überzeugend vors Tor kombinieren wie in den zurückliegenden beiden Partien.

Burazor fällt der Ball vor dem BVB-Tor vor die Füße, aber sein Drehschuss landet in den Händen des Keepers. Kevin Sessa macht es besser und bringt den VfB in Führung. Gibt das die nötige Sicherheit für die Schwaben? Sie machen jetzt Druck. Enrique Rios Alonso versucht es aus der Ferne. Der Ball wird zur Ecke geklärt. Die kommt herein, da ist wieder der kleine Tausendsassa Sessa und netzt erneut ein. Dortmund liegt 0:2 hinten. Auch die starke gelb-schwarze Fan-Fraktion in der Halle wirkt etwas geschockt ob dieses Zwischenstandes. Aber noch sind 4:20 Minuten auf der Uhr.

Kleinhansl wird gelegt, Freistoß für Stuttgart. Überlegt dribbelt er selbst in die Mitte ein und schießt. Hawryluk kann nur abklatschen, der Ball landet bei Stuttgarts Alonso, der sich auch in die Torschützenliste einträgt.

Dortmund versucht, sich gegen die Niederlage zu stemmen, aber dem aktuellen Jahrgang fehlen offenbar die Mittel, ins Halbfinale vorzustoßen. Der Zug ist abgefahren, lässt sich eine Minute vor Schluss dieses Matches schon konstatieren. Paul Besong probiert es nochmal aus der Ferne von rechts, aber sein Schuss strahlt keine Gefahr aus. Stuttgart schaukelt das Ding nach Hause und steht im Halbfinale. Bis jetzt die Mannschaft aus Gruppe 2, die den stärksten Eindruck hinterlassen hat.