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Nordlichter optimistisch vor der „Hammerstaffel“

Werder (weiße Trikots) bekommt es mit einer schweren Gruppe zu tun.
Werder (weiße Trikots) bekommt es mit einer schweren Gruppe zu tun.

Bayern, Dortmund, Stuttgart – klangvolle Namen warten auf die Nachwuchskicker des SV Werder Bremen beim Auftritt im Jahnsportforum am kommenden Sonnabend.

Keine Angst vor großen Jungs: Die D-Junioren vom SV Werder Bremen sind Herausforderungen gewöhnt – sei es in der C-Junioren-Stadtliga, wo es regelmäßig gegen ein oder zwei Jahre ältere Gegenspieler geht, oder beim Fußball-Knabenturnier in Neubrandenburg. Logisch, dass die Lütten von der Weser auch bei der 47. Auflage wieder aufs Parkett treten. „Wir sind noch in einer Orientierungsphase und spielen das erste Jahr auf Großfeld. Daran müssen wir uns gewöhnen. Trotzdem halten wir sehr gut mit und lernen viel“, sagt Trainer Jan-Claas Alexander im Blick auf das Kräftemessen mit körperlich überlegenen Teams.
Die Halle wiederum hat ihre eigenen Gesetze. Doch der Leitwolf weiß, zu welch „Budenzauber“ sein grünweißes „Rudel“, das er seit der U12 betreut, fähig ist. „Dominant“, „offensiv“, „spielstark“ sind Attribute, die dem 23-Jährigen einfallen, wenn er über seine Schützlinge spricht.
Klingt irgendwie vertraut aus vergangenen Werder-Festtagen samt Wundern von der Weser. Kein Wunder, ist die Angriffs-Philosophie der Norddeutschen doch mit Chefcoach Thomas Schaaf abgesprochen. „Natürlich ist er nicht bei jedem Spiel dabei. Aber er sucht schon den Kontakt mit den Nachwuchstrainern. Schließlich werden in diesem Bereich die Grundlagen für später gelegt“, erklärt Alexander.
Wie überhaupt bei der U13 viel Kompetenz am Seitenrand über die Entwicklung der Borowskis von morgen in Person von Björn Schierenbeck (Techniktrainer), Sandro Stallbaum (Talenttrainer) und Michael Jürgen (Torwarttrainer) wacht. Aktuelle Jung-Profis aus dem „Schaaf-Stall“ wie Niclas Füllkrug oder Philipp Bargfrede sind nicht nur Trainingsnachbarn der Juniorenteams, sondern manchmal auch Kiebitze bei den Jugendspielen – und somit Vorbilder für die Alexander-Zöglinge, von denen der Coach einigen das Potenzial für eine größere Kicker-Laufbahn bescheinigt.
Fakt ist: Zwölf Auserwählte aus seinem Kader wird der Übungsleiter erst einmal ins Rennen um den Knabenturnier-Pokal schicken. Die Vorschusslorbeeren der vorherigen Jahrgänge haben im Vorfeld bereits gewaltige Blüten getrieben. Von „absolutem Highlight“, „einmaliger Stimmung“ und „tollem Niveau“ war laut Jan-Claas Alexander, früher beim TSV Havelse und seit anderthalb Jahren bei Werder, die Rede.
Angesprochen auf die sogenannte „Hammerstaffel II“ (unter anderem Dortmund, Bayern, Stuttgart) gibt sich der Trainer optimistisch. „Wir wollen weit oben landen und haben den BVB und München schon öfter schlagen können.“
Beste Voraussetzungen demnach für ein grünes Wunder vom Tollensesee.