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Immergut-Festival wird zum „Camp Auszeit“

Elfen, Blumenkinder, Indianer und viele mehr fühlen sich seit 15 Jahren beim Immergut Festival wohl.
Elfen, Blumenkinder, Indianer und viele mehr fühlen sich seit 15 Jahren beim Immergut Festival wohl.
Robert Page

Der Winter ist noch gar nicht richtig auf Touren gekommen, da bieten die munteren Ehrenamtlichen vom Verein Immergutrocken schon einen Blick aufs Frühjahr.

Festivals, sie sind Orte für diejenigen, die dem Ferienlager längst entwachsen sind und trotzdem nicht auf die Gemeinschaft unterm Zeltdach verzichten wollen. Für Menschen, die sich intensiv den schöngeistigen Dingen des Lebens hingeben – und das, wenn es denn sein muss, sogar mit Gummistiefeln im Matsch.

Während Nachfrage, Angebote sowie Ticketverkäufe steigen und die deutsche Festivallandschaft zum Blühen bringen, gibt es im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte eine Konstante, die immer Ende Mai Besucher aus vielen Ecken des Landes an den Bürgerseeweg nach Neustrelitz lockt: das Immergut Festival.

Musik, Fußball, Seen und Macher mit Herz

In dieser Woche startet der offizielle Vorverkauf, und die Vorbereitungen auf den 30. und 31. Mai 2014 sind schon in vollem Gange. „Aktuell befinden wir uns in der finalen Phase der Grafikgestaltung“, sagt Stefanie Rogoll vom veranstaltenden Verein Immergutrocken. „Und natürlich beschäftigt uns der Vorverkauf. Die ersten Tickets sind auf 500 Karten limitiert und werden von uns persönlich verpackt und abgeschickt.“

Neben diesen großen organisatorischen Baustellen würden aber zum Beispiel auch die Bands gebucht, zu denen in den vergangenen Jahren unter anderem auch Größen wie die Sportfreunde Stiller, The Notwist oder Tomte gehörten. Insgesamt 95 Mitglieder hat der Verein, sie werden dann zum Festival vor Ort noch von freiwilligen Helfern unterstützt. Gearbeitet wird in Miniprojekten, die sich um das Buchen der Künstler, die Gestaltung, Infrastruktur und Presse kümmern.

Beim Jubiläum setzt man auf Bewährtes

Weil sich das Prinzip „Immergut“ bewährt hat, will man auch zum großen Jubiläum auf Bekanntes setzen. Unterschiede zum zehnten Geburtstag soll es trotzdem geben. „Seit dem Jubiläum 2009 gab es viele Neuerungen. So wurde beispielsweise der Birkenhain, unsere dritte Bühne, zu einem festen Bestandteil. Genauso wie die Kunstausstellung auf der Festivalfläche und der Eröffnungsabend im Landestheater Neustrelitz, der nun zum dritten Mal stattfinden wird. Ein damaliges Best Of an deutschen Bands, die das Immergut stets begleiteten, wird nun nicht wiederholt“, sagt Stefanie Rogoll.

Nach Indianern, Maritimem oder Freundschaft wird es wieder ein neues Thema geben, das das Festival dominiert – „Camp Auszeit“. Warum? „Weil das Immergut Festival einfach heißt, sein Lager aufzuschlagen und für ein paar Tage dem Alltag zu entfliehen. Freunde zu treffen, anzubaden und die erste Wurst vom Grill zu genießen“, erklärt die Pressesprecherin das Motto 2014.

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