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Jede Menge Fell und viele Krallen gefunden

Offenbar an Häutungsproblemen hat der kürzlich in Ueckermünde gefunden Felsenpython gelitten und ist wohl auch daran verendet, vermuten Fachleute, die das Tier untersucht haben.

Offenbar an Häutungsproblemen ist der kürzlich in Ueckermünde gefundene Python verendet. Das jedenfalls haben die Spezialisten in Rostock herausgefunden, ...

Offenbar an Häutungsproblemen ist der kürzlich in Ueckermünde gefundene Python verendet. Das jedenfalls haben die Spezialisten in Rostock herausgefunden, die die Riesenschlange in der vergangenen Woche genauestens untersucht haben. Bei dem vier Meter langen Tier, so der Verdacht der Experten, könnte es auch eine Verstopfung gegeben haben. „Der Magen ist sehr gut gefüllt“, zitiert Eve Nau vom Kreis-Veterinäramt den Obduktionsbericht.

Allerdings hatten die Obduzenten im Körper des verendeten Tieres keinen Chip entdecken können. Das erschwert natürlich die Suche nach dem Besitzer oder Halter des Tieres, bei dem es sich übrigens um einen Felspython handelt.

Im Magen des Tiers seien „apfelgroße“ Bezoare gefunden worden, also Bälle aus verschluckten unverdaulichen Materialien. In diesem Fall waren es viele grau-braune Haare und Krallen, die auf ein Kaninchen schließen lassen, hieß es. „Die Fettkörper des Pythons waren gut entwickelt – insofern ist das Tier nicht abgemagert gewesen“, entnimmt Eve Nau dem Obduktionsbericht.

Die Rostocker haben also eine Menge Fragen beantworten können. Allerdings nicht die, woher der Python gekommen ist. „Das bleibt zu klären“, so die Expertin aus dem Kreis-Veterinäramt. Wer also Hinweise zur Herkunft des Riesen-Tieres machen kann, der sollte sich an die Behörde wenden, die unter 0383487603801 zu erreichen ist. Auch das Ueckermünder Ordnungsamt, das den Veterinären eine Liste mit Haltern von Riesenschlangen vorgelegt hat, nimmt Hinweise entgegen.