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Jugendklubs: Schwesig will Quadratur des Kreises

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) will die gesetzlich vorgesehenen Rückgänge bei den Zuschüssen zur Kinder- und Jugendarbeit ...

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) will die gesetzlich vorgesehenen Rückgänge bei den Zuschüssen zur Kinder- und Jugendarbeit stoppen. „Das Kinder- und Jugendfördergesetz sieht jährlich 10,23 Euro pro Jugendlichem zwischen 10 und 26 Jahren vor“, sagte Schwesig. Weil die Altersgruppe immer kleiner wird, schrumpfen auch die Zahlungen aus der Landeskasse – von 2012 auf 2013 etwa um 96000 auf 2,4 Millionen Euro.

In den kommenden Jahren müssten die Zahlungen laut Gesetz weiter abnehmen. „Doch dann würden Strukturen in der Kinder- und Jugendarbeit in Gefahr geraten“, sagte Schwesig. Deshalb wolle sie die alleinige Kopplung der Zuschüsse an die Zahl der Jugendlichen aufgeben und einen Sockelbetrag einführen, um künftig die 2,4 Millionen Euro möglichst stabil zu halten. Verschiedene Modelle würden mit dem Landesjugendring beraten.

In die Jugend des Landes wurde in den vergangenen Jahren verstärkt investiert. Vor allem wegen der Verkleinerung der Kita-Gruppen und der starken Nachfrage für die Kinderbetreuung stiegen die Ausgaben des Landes für Kinder und Jugend von 146 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 161 Millionen Euro im Jahr 2013. Es werden bereits Forderungen laut, in den nächsten Jahren mehr Augenmerk auf Ältere zu legen. Schwesig betonte, dass es trotz der gesunkenen Zuschüsse in diesem Jahr keine Kürzungen gegeben habe.