Unsere Themenseiten

:

Kanari-Mann an Melodie erkennbar

Bei manchen wild lebenden Vögeln ist das Geschlecht eindeutig: Amsel-Männchen sind zum Beispiel am schwarzen Gefieder und am gelben Schnabel zu erkennen, ...

Bei manchen wild lebenden Vögeln ist das Geschlecht eindeutig: Amsel-Männchen sind zum Beispiel am schwarzen Gefieder und am gelben Schnabel zu erkennen, ihre Weibchen am braunen Federkleid. Stockenten-Erpel schillern bunt, ihre Partnerinnen sind dagegen unscheinbar braun. Doch wodurch unterscheiden sich Männlein und Weiblein bei den Vögeln, die wir als Haustiere halten?
Bei Wellensittichen gibt es konkrete Anhaltspunkte, erklären die Experten der Fachmarktkette „Fressnapf“: die Wachshaut über dem Schnabel. Bei den Weibchen, den Hennen, ist sie beigefarben. Männchen, die man Hähne nennt, haben eine tiefblaue Wachshaut. So ist es zumindest bei den Männchen mit dem am meisten verbreiteten blauen oder grünen Gefieder.
Der Hahn der Zebrafinken hat einen korallenroten Schnabel und weist eine Wangenzeichnung mit Tränenstrich auf. Hennen haben einen orangefarbenen Schnabel, die Wangenzeichnung fehlt, doch der Tränenstrich ist vorhanden. Bei den wildfarbenen Nymphensittichen verrät eine ausgeprägte gelbe Gesichtsmaske das Männchen. Weibchen zeigen eine gelb-schwarze Querbänderung an der Schwanzunterseite. Meist sind die Weibchen zudem etwas blasser als die Männchen.
Bei Kanarienvögeln ist die Unterscheidung von Hahn und Henne eine Wissenschaft für sich. Während ein männlicher Kanari ausdauernd und melodisch singt, beschränkt sich das Weibchen auf schlichtes Piepen. Experten erkennen das Geschlecht genauer anhand des Geschlechtsteils: So ist die sogenannte Kloake beim Hahn zapfenförmig, bei der Henne dagegen abgeflacht.