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James Brown – Die Wiedergeburt: Get On Up

Der Schauspieler Chadwick Boseman als Musiker James Brown in einer Szene des Films "Get On Up".
Der Schauspieler Chadwick Boseman als Musiker James Brown in einer Szene des Films "Get On Up".
Universal Pictures

Man muss in einer Gesellschaft nur James Browns berühmtes „Get On Up“ anstimmen, damit alle ihre Hüften zu schwingen beginnen und enthusiasmiert weitersingen. Eine Filmbiografie setzt dem Künstler ein Denkmal.

Das Leben des „Godfather of Soul“ James Brown zwischen Knast und Musik-Olymp war ein sehr bewegtes und es ist  eigentlich verwunderlich, dass es erst jetzt den Weg auf die große Leinwand gefunden hat. Tatsächlich beschäftigt sich Erfolgsproduzent Brian Grazer („8 Mile“) schon seit den 1990-er Jahren mit dem Projekt, wurde dabei aber immer wieder zurückgeworfen, nicht zuletzt durch Browns Tod in 2006, der die Rechtelage völlig veränderte. Da aber häufig gut wird, was lange dauert, verwandeln sich unsere Kinos nun in Kathedralen des Soul und Funk.   

Dargestellt wird der schillernde Filmheld von Chadwick Boseman, der seine Brötchen bisher hauptsächlich mit Episoden-Rollen in Serien wie „Castle“ oder „CSI“ verdient hat. Der 37-jährige nutzte die Chance seines Lebens, machte seine Hausaufgaben und warf sich mit Leib und Seele in die ikonische Rolle. Er ist James Brown und wir sehen ihn mit Sicherheit bei der Oscar®-Verleihung. Regisseur Tate Taylor hat zuvor bei Kritikern und Publikum mit dem Drama „The Help“ gepunktet, nun liefert er eine brillante Filmbiografie ab. Bewegende, spannende und komische Szenen werden allesamt von grandiosen Musiknummern übertrumpft, bei denen ganze Sitzreihen rhythmisch mitwippen werden. Schauspieler Dan Aykroyd hat im Kultfilm „Blues Brothers“ schon mit dem echten James Brown vor der Kamera gestanden. Ehrensache, dass er auch in diesem filmischen Denkmal mit von der Partie ist.

Bundesstart: 09. Oktober 2014       
Genre: Filmbiografie

Mehr Infos unter: www.get-on-up-film.de