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Kritik an Personalpolitik in der Landesregierung

Der Personalabbau in der Landesregierung hat nach Einschätzung der Opposition an manchen Stellen die Belastungsgrenze der Mitarbeiter erreicht. Im ...

Der Personalabbau in der Landesregierung hat nach Einschätzung der Opposition an manchen Stellen die Belastungsgrenze der Mitarbeiter erreicht. Im Sozialministerium werde bereits seit geraumer Zeit personell am Limit gearbeitet, sagte der Linke-Landtagsabgeordnete Torsten Koplin am Freitag in Schwerin unter Berufung auf die Antwort der Landesregierung auf eine gemeinsame Kleine Anfrage von Linken und Grünen. Auch vor dem Hintergrund, dass immer wieder wichtige Gesetzesvorhaben durch das Sozialministerium verspätet vorgelegt würden, sei eine Nachbesserung des Personalkonzepts dringend erforderlich, sagte Koplin. Der Krankenstand in dem Ressort sei mit mehr als 20 Tagen pro Mitarbeiter auffallend hoch.

Silke Gajek von den Grünen kritisierte, dass im Sozialministerium und auch im nachgeordneten Landesamt für Gesundheit und Soziales derzeit nicht ausgebildet werde. Gajek warf Ministerin Manuela Schwesig (SPD) vor, die hohe Arbeitsverdichtung zu kennen, aber nicht gegenzusteuern. Die Landesregierung hat die Zahl ihrer Beschäftigten von 42 219 im Jahr 2004 um mehrere tausend reduziert. Bis zum Jahr 2020 sollen 10 000 Stellen abgebaut sein. Dazu müssten noch 1500 Stellen wegfallen.