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Ole Koehler, Sylke Enders und Matthias Karstädt (von links) bei den Dreharbeiten für den Film „Schlamassel”. ZVG
Im Anklamer Kino sollen bald noch mehr heimische Produktionen über die Leinwand flimmern.
Im Anklamer Kino sollen bald noch mehr heimische Produktionen über die Leinwand flimmern. Henning Stallmeyer
Kultur

Anklamer Kino will mehr Filme aus MV zeigen

Nicht nur Hollywood kann großes Kino. Auch lokale und regionale Produktionen liefen zuletzt gut in Anklam.
Anklam

Filmland Vorpommern: Während auf der Insel Usedom gerade an zwei neuen Folgen für den „Usedom-Krimi” gearbeitet wird, laufen rund um und in Pasewalk Dreharbeiten für den Spielfilm „Schlamassel”, in dessen Mittelpunkt die Praktikantin einer Lokalzeitung steht.

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Und wenn es in der Region ums Filmemachen geht, ist Matthias Karstädt, einer der beiden Betreiber des Anklamer Kinos, oft nicht weit weg. Im Film „Schlamassel” wird er voraussichtlich einen kurzen Auftritt als Komparse haben.

Dazu gekommen ist er wiederum durch den Anklamer Ole Koehler, der als Aufnahmeleiter-Assistent dabei ist und seinerseits zuletzt für den zweiten Teil der Verfilmung der Abenteuer von Alfons Zitterbacke unter anderem auf Usedom vor der Kamera stand. Nicht zuletzt hat er auch selbst schon mit Schulkameraden einen Film auf die Beine gestellt, der beim ersten Anklamer Premierenabend zu sehen war.

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Gute Erfahrungen mit heimischen Produktionen

Es tut sich also einiges in Sachen Film in der Region und im ganzen Nordosten. Matthias Karstädt möchte nun, dass das auch auf der Leinwand im Anklamer Kino zu sehen ist. Daher beabsichtigt er, künftig mehr Streifen zu zeigen, die in Mecklenburg-Vorpommern spielen oder zumindest dort entstanden sind. Los geht es schon jetzt mit der bereits hochgelobten und für zahlreiche Preise nominierten Romanverfilmung „Niemand ist bei den Kälbern” (ab 24. März)

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Laut Matthias Karstädt ist das Anklamer Kino eines der wenigen in der Region, das diesen Film zeigt. Und das habe einen guten Grund, denn bisher habe er nur gute Erfahrungen mit Filmen aus der näheren und weiteren Region gemacht.

So unter anderem bei den beiden Anklamer Premierenabenden mit kleinen, lokalen Produktionen und auch mit dem Dokumentarfilm „Wem gehört mein Dorf?”, der sich mit dem Wandel eines Ortes auf der Insel Rügen beschäftigt. „Das lief ganz gut”, stellte Matthias Karstädt fest.

„Sommer '94” und „Schlamassel” fest im Blick

Nun sollen also weitere Filme aus der Region folgen. So könnte unter anderem im Sommer „Sommer '94” laufen, für den im vergangenen Jahr im Anklamer Umland mit jungen Leuten aus der Region gedreht wurde (Nordkurier berichtete).

Und natürlich soll auch „Schlamassel” vermutlich im kommenden Jahr im Anklamer Kino zu sehen sein, das zumindest habe er der Regisseurin Sylke Enders versprochen, sagt Matthias Karstädt.

 

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