FILMFESTIVAL IN NEUBRANDENBURG

Fukushima-Film gewinnt Hauptpreis bei der dokumentART

Ein Schweizer und eine Italienerin dürfen sich freuen: Mit der Verleihung des Hauptpreises ging das Europäische Filmfestival dokumentART in Neubrandenburg zu Ende.
Winfried Wagner Winfried Wagner
Der Film "Half-Life in Fukushima" beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe in Japan.
Der Film "Half-Life in Fukushima" beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe in Japan. © Swiss Films
Bei der dokumentART wurden Filme im Kino Latücht (im Bild) und im Cinestar in Neubrandenburg gezeigt.
Bei der dokumentART wurden Filme im Kino Latücht (im Bild) und im Cinestar in Neubrandenburg gezeigt. privat
Neubrandenburg.

Ein Film über einen japanischen Bauern, der trotz Reaktorkatastrophe in der Region Fukushima Rinder züchtet, hat den Hauptpreis beim Europäischen Filmfestival dokumentART in Neubrandenburg gewonnen. „Der Film ‚Half-Life in Fukushima‘ (Ein halbes Leben in Fukushima) hat uns emotional sehr beeindruckt“, sagte der Vorsitzende der Jury, Thomas Zandejacomo del Bel, am Dienstag.

Gedreht wurde er vom Schweizer Mark Olexa und der Italienerin Francesca Scalisi. Der Hauptpreis des Schweriner Kultusministeriums ist mit 5000 Euro dotiert. Die dokumentART erlebte ihre 26. Auflage und gilt als eines der wichtigsten Dokumentarfilmfestivals in Deutschland, vor allem für Nachwuchsfilmer. Im Wettbewerb waren 43 Filme aus 18 Ländern angetreten.

Preis der Stadt Neubrandenburg

Den mit 2000 Euro dotierten Preis der Stadt Neubrandenburg sprach die internationale Jury dem Niederländer Sebastian Mulder für den Film „Natur: All Rights reserved” (Alle Rechte vorbehalten). Darin geht es um künstliche Naturlandschaften, die den Menschen in eine Scheinwelt versetzen.

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