ARD-REIHE IN MV?

Devid Striesow wünscht sich Rügen-"Tatort"

Den Schauspieler Devid Striesow, der derzeit als „Tatort”-Kommissar in Saarbrücken ermittelt, zieht es zurück an seinen Geburtsort Bergen. Ob der NDR da mitspielt?
dpa
Noch ermittelt Devid Striesow als Kriminalhauptkommissar Jens Stellbrink im Saarland. Einen "Tatort" auf Rügen kann er sich aber auch vorstellen.
Noch ermittelt Devid Striesow als Kriminalhauptkommissar Jens Stellbrink im Saarland. Einen „Tatort” auf Rügen kann er sich aber auch vorstellen. Manuela Meyer
Bergen.

Schauspieler Devid Striesow (45) möchte als „Tatort”-Kommissar einmal an seinem Geburtsort, in Bergen auf der Insel Rügen, ermitteln. „Das wäre mir eine Herzensangelegenheit”, sagte er der dpa in Saarbrücken. „Meinetwegen würde ich da auch mit dem Fahrrad unterwegs sein!” Sollte es entsprechende Überlegungen und eine Anfrage des Norddeutschen Rundfunks (NDR) geben, sei er jedenfalls interessiert. Striesow ist seit 2013 als Hauptkommissar Stellbrink im „Tatort” des Saarländischen Rundfunks (SR) zu sehen. Am Sonntag (27. Januar, 20.15 Uhr, ARD) läuft mit „Der Pakt” die achte und letzte Ausgabe mit ihm.

Die Figur des Jens Stellbrink lasse er nur schweren Herzens gehen, sagte Striesow („Ich bin dann mal weg”, „Katharina Luther”, „Die Fälscher”). Stellbrink habe sich von einem Yoga-Anhänger und Vespa fahrenden, gut gelaunten Anfänger-Typ zu einem überzeugenden, souveränen Hauptkommissar entwickelt. Das Publikum habe auf diesen Kommissar zunächst etwas befremdet reagiert und eine Gewöhnungsphase benötigt. „Aber ich scheue mich nicht, den Zuschauern auch neue Betrachtungsmöglichkeiten vorzusetzen”, sagte er.

Striesow hofft, dass die Stellbrink-Ära den Zuschauern in positiver Erinnerung bleibt. „Es ist schön, wenn man etwas mit viel Empathie und Herzblut betrieben hat und die Menschen überzeugen kann. Das ist das, was hoffentlich haften bleibt”, bilanzierte er. Darüber hinaus solle auch ein Kommissar in Erinnerung bleiben, über den man rückblickend sage: „Schade, dass er aufhört – irgendwie hat man ihn jetzt echt gern gehabt.”

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