„FARMHAUS AUF RÜGEN”

Kleine Feininger-Bleistiftzeichnung für 22.000 Euro versteigert

Ein kleines Werk von Lyonel Feininger hat bei der 4. Ahrenshooper Winterauktion einen großen Preis erzielt. Eine zweite Zeichnung von ihm geht nach New York.
dpa
Bei der 4. Ahrenshooper Winterauktion wurden mehrere Werke versteigert. (Symbolbild)
Bei der 4. Ahrenshooper Winterauktion wurden mehrere Werke versteigert. (Symbolbild) Bernd Wüstneck
Ahrenshoop.

Eine kleine Bleistiftzeichnung von Lyonel Feininger (1871-1956) ist in Ahrenshoop auf dem Darß für 22.000 Euro versteigert worden. Damit war das 11 mal 17,5 Zentimeter messende „Farmhaus auf Rügen” aus dem Jahr 1904 das teuerste Werk der 4. Ahrenshooper Winterauktion am Mittwochabend, wie die Ahrenshooper Kunstauktionen am Donnerstag mitteilten. Die Versteigerung, bei der traditionell Werke der örtlichen Künstlerkolonie aufgerufen werden, fand wegen der Corona-Pandemie ohne Saalpublikum statt. Geboten wurde per Telefon oder Internet. Bei einer zweiten Zeichnung des New Yorkers Feininger aus dem Jahr 1901 wurde laut Ergebnisliste bei 12.000 Euro zugeschlagen.

Insgesamt waren 108 Werke bei der Auktion aufgerufen worden, darunter auch Arbeiten des Gründungsvaters der Ahrenshooper Künstlerkolonie, Paul Müller-Kaempff (1861-1941). Sein Gemälde „Steilküste” erzielte den Angaben zufolge 10.000 Euro. Er gründete die Künstlerkolonie 1892 in dem damaligen Fischerdorf, das sich später zu einem Künstler- und Badeort entwickelte. Auch in der DDR und bis heute blieb Ahrenshoop ein beliebter Rückzugsort für Künstler.

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