VERMÖGEN MIT BITCOIN?

Wolfgang Lippert wehrt sich gegen Fake News

2,3 Millionen Euro mit Bitcoin: Das soll dem auf Rügen lebenden Entertainer Wolfgang Lippert gelungen sein. Das ist nicht nur falsch, sondern auch Betrug.
Nordkurier Nordkurier
Wolfgang Lippert hat 2,3 Millionen Euro mit Bitcoins verdient: Diese Meldung kursiert derzeit im Internet, ist jedoch Fake.
Wolfgang Lippert hat 2,3 Millionen Euro mit Bitcoins verdient: Diese Meldung kursiert derzeit im Internet, ist jedoch Fake. Screenshot
Wolfgang Lippert gefällt das nicht.
Wolfgang Lippert gefällt das nicht. Jan Woitas
Ralswiek.

Hat der Entertainer Wolfgang Lippert 2,3 Millionen Euro mit Bitcoins verdient? Diese Meldung kursiert derzeit im Internet. Weiter heißt es darin in etwas holperigem Deutsch, Lippert, der im Jahr 2002 Privatinsolvenz angemeldet hatte, behaupte, „dass jeder das tun kann” und zeige „bei 'Frühstücksfernsehen', wie das geht!”.

„Dabei handelt es sich um einen Betrugsversuch”, schreibt der 66-Jährige, der in Fürstenwalde bei Berlin und in Ralswiek auf Rügen lebt, auf seiner Facebook-Seite. Tatsächlich ist die Meldung auf einer Seite erschienen, die die Optik des Online-Auftritts der Bild-Zeitung nachahmt. Über dem Artikel prangt sogar ein großes, rotes Banner, auf dem es heißt: „MEIN GELD – Das Finanz-Portal von BILD”.

Von wegen Bild

Doch die Meldung ist nie auf Bild-Online erschienen. In Wirklichkeit handelt es sich um eine gefälschte Webseite, die sogenannten „fabricated content“ produziert. Im Artikel befinden sich mehrere Links zu einer Seite, auf der man angeblich nach dem Vorbild von Wolfgang Lippert Geld mit Bitcoins machen kann. Dafür müsse man nur einen „anfänglichen Mindestbetrag von 250 €" einzahlen. Auf eine Vermehrung des Geldes oder eine Rückerstattung dürfte man jedoch vergeblich warten.

Ein Impressum sucht man auf der Seite mit der Fake-Nachricht vergeblich. Zwar gibt es einen Button, der sich „Impressum” nennt. Klickt man allerdings darauf, landet man ebenfalls auf der Abzocke-Seite.

Da sich die Meldung vor allem auf Facebook verbreitet, bemerken Nutzer oft gar nicht, dass sie nicht auf der Seite der Bild gelandet sind. Ein Blick in die Adresszeile des Browsers lohnt sich also, wenn es vermeintlich darum geht, schnell und einfach Geld zu verdienen. „Bitte fallt nicht auf diese dreiste Masche rein”, warnt auch Wolfgang Lippert.

Sei Aschenbrödel! - Dein personalisierbares Märchenbuch zum Film!

Kommende Events in Ralswiek

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Ralswiek

zur Homepage