Kolumne
Alkoholbeichte und Motten-Drama im Dschungelcamp

Gisele bei ihrer Prüfung im RTL-Dschungelcamp.
Screenshot RTL.de

Auch am zweiten Tag wurden die Promis im RTL-Dschungelcamp auf die Probe gestellt. Es flossen Tränen und Monsterviecher stürmten ins Lager. Eine Kolumne von Sandra Specht.

Es scheint schon ein morgendliches Ritual im Dschungelcamp von RTL geworden zu sein: „The Miracle Morning”. Wie das genau aussieht? Die Camp-Bewohner standen im Kreis und wünschten sich gegenseitig einen guten Morgen.

Tommi, Evelyn, Domenico und Bastian erzählten sich gegenseitig ihre Tagesziele. Chris Töpperwien fand das nicht so prickelnd und schimpfte Bastian Yottas „Miracle Morning” als „Kindergarten”.

Nach dem „Frühsport” gab es Reis. Domenico empfand Teamchefin Doreen als "patzig", kurz darauf wurde er von ihr zum neuen Teamchef gewählt. Muss keiner verstehen! Domenico bekam nach dem Wahlsieg ein Kapitänstuch um den Oberarm, anscheinend verwechselte der Italiener den Dschungel mit einem Fußballplatz – obwohl, ist ja beides grün.

Gisele musste in die Dschungelprüfung

Eine kleine Gehirnwäsche von Bastian Yotta gab es für Gisele kostenlos auf dem Weg zur Dschungelprüfung : „Weiter, immer weiter”, diesen Satz solle Gisele sich zusprechen, sollte sie in einer Situation nicht weiter wissen. „Kanal Fatal” hieß die Dschungelprüfung, zu der Gisele antreten musste: Durch einen Kanal kriechen, um Sterne einzusammeln. "Willst du mich etwa kneifen?", fragte sie eine Schlammkrabbe, die allerdings nicht antwortete. Alle paar Sekunden ein Schrei des Models. Die Frage von Daniel Hartwich, ob Gisele überhaupt schon mal das Dschungelcamp geschaut hat, verneinte das Model. Das hat man gesehen: Gisele kam null mit der Situation klar!

Währenddessen im Camp

Domenico beichtete, er sei mit seiner jetzigen Partnerin und seinem Kind im Leben angekommen, während er Evelyn, seiner Ex-Freundin auf den Allerwertesten schaute. Kein Wunder: Die Blondine räckelte sich im roten Badeanzug, als wäre sie gerade der 80-er TV-Serie „Baywatch” entsprungen.

Gisele kam heulend von der Dschungelprüfung zurück

„Ich frage mich, warum ich eigentlich hier bin”, sagte Gisele. Mit fünf von zwölf Sternen kam sie deprimiert zurück ins Camp. Dennoch: Applaus für ihren Einsatz! Kurz danach sollte das Model im Dschungeltelefon ein Interview geben. Sie flüchtete nach wenigen Sekunden zurück ins Camp. Der Grund: Eine Motte! Domenico, Chris und Felix halfen ihr, das „gefährliche” Tier zu entfernen.

„Die nächsten Tage werden, glaube ich, zu heftig”, sagte Gisele. Sie fing ein Gespräch mit Schlagersänger Peter an, erzählte ihm, dass sie gerade ein Buch über eine unerfüllte Liebe schreibt. „Das ist eine ganz berührende Geschichte” sagte Peter. Gisele wurde nachdenklich, und Ruhe kehrte ein.

Tommi beichtete Gisele, dass seine Frau Alkoholikerin ist. Das Model empfand Mitleid für den Synchronsprecher und hörte ihm aufmerksam zu. In den „Ich bin ein Star, holt mich hier raus”-Staffeln der letzten Jahre kamen solche tiefgründigen Gespräche meist erst in der zweiten Woche zum Vorschein.

Spinnen-Alarm!

Dann saß eine Spinne auf einer Laterne im Camp. Chris Töpperwien konnte das gar nicht ertragen – Spinnenphobie! Yotta kam zu Hilfe, Töpperwien konnte es aber nicht ertragen, dass sein Erzrivale ihn vor der kleinen Spinne gerettet hat, eine Diskussion begann. Diskutiert wurde auch, wer zur nächsten Dschungelprüfung antreten muss. Gisele und Bastian standen zur Auswahl, Gisele wurde gewählt – und brach in Tränen aus.

Die nächste Sendung „Ich bin ein Star, holt mich hier raus” wird am 13. Januar um 22.15 Uhr auf RTL ausgestrahlt.

Kommentare (1)

Was hat dieser komplette Blödsinn in einer Regionalzeitung zu suchen? Es wird schon genug veranstaltet um die Menschen zu verdummen, warum macht der NK da auch noch mit?