Ron Wood, Mick Jagger und Keith Richards (von links nach rechts)  beim Konzerts in der Berliner Waldbühne.
Ron Wood, Mick Jagger und Keith Richards (von links nach rechts) beim Konzerts in der Berliner Waldbühne. Soeren Stache
Tausende Fans strömten zum Konzert.
Tausende Fans strömten zum Konzert. Heiko Schulze
Überall zu sehen: Die typischen Rolling-Stones-Lippen. Heiko Schulze
Europatournee

Berliner Waldbühne im Rolling-Stones-Fieber

Die Luft stand vor Hitze, als die Fans zu Tausenden am Mittwochabend in die Berliner Waldbühne strömten – und die Rolling Stones begrüßten sie auf Deutsch.
Berlin

„Was geht, Berlin?“, rief Mick Jagger ins Publikum in der Waldbühne. Um 20 Uhr haben gestern Abend die Rolling Stones ihr Konzert in der Waldbühne begonnen. Das Konzert sei Charlie Watts gewidmet, sagte Frontmann Mick Jagger. Über die Bühnenleinwand lief ein Video mit Erinnerungen an den vor einem Jahr mit achtzig Jahren verstorbenen Schlagzeuger der Band. Für die Rolling Stones war es gestern in der Berlin ein Konzert mit Vorgeschichte: Die britische Rockband ihre Europatournee zum 60-jährigen Bandjubiläum in der Berliner Waldbühne ab. Als die Rolling Stones dort 1965 ein recht kurzes Konzert gaben, endete dies damit, dass Fans Bänke zertrümmerten, Laternen umstürzten und S-Bahnen demolierten. Dutzende Menschen wurden verletzt und festgenommen, der Schaden ging in die Hunderttausende. Die Waldbühne war jahrelang nicht benutzbar. 57 Jahre später kehren sie nun, nach zwei weiteren Konzerten 1982 und 2014, auf die Freiluftbühne zurück.

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