"AIRBEAT ONE"

Steuerzahlerbund kritisiert Polizei-Kosten für Festival in MV

Knapp 600.000 Euro hat der Polizei-Einsatz beim „Airbeat One” in Neustadt-Glewe gekostet. Der Bund der Steuerzahler kritisiert, dass dafür nicht auch der Veranstalter zu Kasse gebeten wird.
dpa
Das Festival „Airbeat One” ist eines der größten elektronischen Musikfestivals Norddeutschlands und hat
Das Festival „Airbeat One” ist eines der größten elektronischen Musikfestivals Norddeutschlands und hatte nach Angaben der Veranstalter im vergangenen Jahr 195.000 Besucher über mehrere Tage hinweg (Archivbild). Jens Büttner
Neustadt-Glewe.

Der Bund der Steuerzahler kritisiert die Kosten für den Polizei-Einsatz zur Absicherung des Elektronikmusik-Festivals „Airbeat One” in Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) in Höhe von knapp 600.000 Euro in diesem Jahr. „Diese Kosten trägt der Steuerzahler”, erklärte die Pressesprecherin des Bundes der Steuerzahler Mecklenburg-Vorpommern, Michaela Skott, am Montag in Schwerin.

Dabei habe das Bundesverwaltungsgericht im März bestätigt, dass eine Kostenbeteiligung von Veranstaltern kommerzieller Hochrisikoveranstaltungen prinzipiell möglich sei. Das Verwaltungskostengesetz Mecklenburg-Vorpommern sehe bisher allerdings keine Beteiligung für Veranstaltungen dieser Art vor.

Das „Airbeat One” ist eines der größten Musikfestivals in Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Jahr zählten die Veranstalter an den vier Festivaltagen im Juli auf dem Flugplatz von Neustadt-Glewe 195.000 Besucher.

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