NEUVERFILMUNG

Das verrät der Trailer über „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel”

Weihnachten ohne „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel”? Kaum vorstellbar. Filmfans können sich nun auf ein Remake aus Norwegen freuen. Der Trailer ist vielversprechend.
Aschenbrödel im Klassiker und in der Neuverfilmung.
Aschenbrödel im Klassiker und in der Neuverfilmung. Foto links: WDR/DRA Foto rechst: Screenshot vom Trailer TRE
Oslo ·

Weihnachten ist zwar noch eine Weile hin, aber ohne den Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” kaum vorstellbar. Kaum eine Familie kommt an dem berühmten Märchenfilm vorbei, denn der tschechisch-deutsche Klassiker von 1973 flimmert spätestens am 24. Dezember auf zahlreichen Sendern über die Bildschirme.

Nun gibt es aus Norwegen eine mit Spannung erwartete moderne Neuauflage mit der norwegischen Popsängerin Astrid Smeplass (die sich auch Astrid S. nennt) in der Hauptrolle. Gedreht wurde der Film in Lillehammer, das Freilichtmuseum Maihaugen bildet die Kulisse.

Trailer mit viel Tempo

In dem kürzlich veröffentlichtem Trailer zu „Tre nøtter til Askepott” ist die 24-Jährige als Aschenbrödel zu sehen, die von ihrer Stiefmutter beleidigt wird. Auch der Prinz kommt vor und wird ebenso wie im Original von seinem Vater zur Heirat gedrängt.

Drei Haselnüsse, ein gläserner Schuh, ein prunkvoller Ball: Die Filmemacher um Produzentin Solveig Langeland haben offensichtlich an alle Hauptzutaten gedacht. Hinzu kommen opulente Naturaufnahmen und – zumindest lassen das die schnellen Schnitte vermuten – rasante Aktion mit rennenden Pferden, Bogenschießen und zauberhaften Effekten. Ganz kurz sehen ist auch der norwegische Schauspieler Kristofer Hivju, der als Tormund Riesentod aus der Serie Game of Thrones bekannt geworden ist. Wie das Märchen vom Aschenbrödel und dem Prinzen ausgeht, lässt der Trailer freilich offen.

Hier sehen Sie den Trailer von „Tre nøtter til Askepott” in voller Länge:

Filmstart in Deutschland noch unklar

Wird das Remake in die übergroßen Fußstapfen des Vorgängers passen? Für Fans wird die kürzlich verstorbene Libuše Šafránková vermutlich das ewige Aschenbrödel bleiben. Diese sollte kurz vor ihrem Tod einen Auftritt in der Neuverfilmung haben, war laut Redaktionsnetzwerk Deutschland aber zu krank, um die Reise zum Drehort in Norwegen anzutreten. Stattdessen soll die Schauspielerin nun auf andere Weise in dem Film geehrt werden.

Es ist noch nicht bekannt, wann der Film in Deutschland zu sehen sein wird. In Norwegen ist der Kinostart für den 12. November 2021 festgelegt worden.

Kurzportrait zur Hauptdarstellerin

Astrid Smeplass, 24 Jahre alt, stammt aus Berkåk, einem kleinen Ort ungefähr 80 Kilometer südlich von Trondheim.

2013 nahm sie an der Castingshow Idol teil. Sie wurde Fünfte und machte sich mit ihrer Musik über die Casting-Show hinaus einen Namen – mit Songs wie Hurts So Good oder It's Ok If You Forget Me.

Mehr als 500.000 Follower hat sie auf Instagram, wo sie Einblicke in ihr Privatleben teilt.

Aschenbrödel ist ihre erste große Rolle als Schauspielerin. „Es hat unglaublich Spaß gemacht. Aber vor der Kamera und auf einem Filmset zu stehen, ist für mich sehr neu. Ich bin immer noch ein bisschen geschockt”, sagte sie dem norwegischen Rundfunk.

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Kommentare (2)

Aber:
Astrid ist nicht Libuse.
Und Rolf Hoppe ist sowieso unersetzbar.

aber der film wird von den meisten nicht angenommen weil das orginal viel zu viele das ♥ erwärmt...