Zum Finale hatte sich die Band mit Georg Saßnowski, Paul Eisener, Juliane „Jule“ Schröder und Mark Rose
Zum Finale hatte sich die Band mit Georg Saßnowski, Paul Eisenach, Juliane „Jule“ Schröder und Mark Rose (von links) Fans und Familie auf die Bühne geholt. Frank Wilhelm
Bert Wenndorff beeindruckte nicht nur durch seinen Gesang und sein Spiel. Er fegte wieder einmal wie ein Wirbelwind über
Bert Wenndorff beeindruckte nicht nur durch seinen Gesang und sein Spiel. Er fegte wieder einmal wie ein Wirbelwind über die Bühne. Frank Wilhelm
Die Sängerin Juliane „Jule“ Schröder sprang für drei Balladen ein.
Die Sängerin Juliane „Jule“ Schröder sprang für drei Balladen ein. Frank Wilhelm
Auf der Bühne herrscht ein bisschen Wohnzimmeratmosphäre.
Auf der Bühne herrscht ein bisschen Wohnzimmeratmosphäre. Frank Wilhelm
Paul Eisenach brillierte mit der Gitarre und seinem Gesang.
Paul Eisenach brillierte mit der Gitarre und seinem Gesang. Frank Wilhelm
Ein eingespieltes Team: Mark Rose (links) und Georg Saßnowski
Ein eingespieltes Team: Mark Rose (links) und Georg Saßnowski Frank Wilhelm
Zum zweiten Teil servierte Dagmar Wenndorff, die Mutter von Bert, einen kleinen Anreger für die Band.
Zum zweiten Teil servierte Dagmar Wenndorff, die Mutter von Bert, einen kleinen Anreger für die Band. Frank Wilhelm
Magical Mystery Band

▶ Das Warten auf die „Beatles” hat sich gelohnt

Am Samstag war es endlich so weit. Die Magical Mystery Band spielte in der Neubrandenburger Konzertkirche die Songs der legendären Pilzköpfe aus Liverpool.
Neubrandenburg

Beim Finale standen alle Besucher in der fast ausverkauften Konzertkirche. Zu den Klängen von „We all live in a yellow submarine” hatte die Magical Mystery Band ihre Familien aber auch jeden aus dem Saal, der wollte, am Samstagabend auf die Bühne geholt. Dort wurde gemeinsam getanzt, geklatscht und gesungen: „All you need is love”, einer der berühmtesten Hits der Beatles, von dem wohl jedermann zumindest den Anfang kennt. „Wir brauchen Liebe!”, rief Band-Leader Bert Wenndorff ins Publikum. „Wir brauchen Frieden!” Am Ende jagte die Band dann auch noch bunte Papierschlangen unter das Dach der Konzertkirche.

[Video]

Grandioses Finale eines grandiosen Konzertes

Das war ein grandioses Finale eines grandiosen Konzertes, auf das die Fans der Beatles und der sympathischen Jungs der Magical Mystery Band wegen der Pandemie lange warten mussten. Wobei die Jungs natürlich längst gestandene Männer sind, die ihr Handwerk verstehen: Bert Wenndorff mit seinem unverwechselbaren Gesang, Spiel am Keyboard und seiner Show, Mark Rose am Schlagzeug, der singt und auch noch die Sticks durch die Luft wirbeln lässt, Paul Eisenach, Gitarrist, Pianist und sympathischer Sänger, sowie Christoph Piel (Gitarre), Morten Luxenburger (Keyboard) und Georg Saßnowski (Bass). Eine Band von hier!

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Juliane springt für die Balladen ein

Da die Stimme von Christoph Piel nicht mitspielte, sprang Juliane „Jule“ Schröder für drei Balladen ein, unter anderem die wunderschönen Lieder „Something” und „Across the universe”. Ein „gut bürgerliches” Wohnzimmer mit Sofa, Sessel und Teppichen bildete die Kulisse, die wie ein Probenraum wirkte, in dem sich die Band dann so richtig austobte. Insbesondere Bert Wenndorff hüpfte, sprang und tänzelte über die Bühne, während er zwischendurch sang und die Hintergründe der Entstehung des einen oder anderen Songs zusammen mit Mark Rose erklärte. Zwischen den Liedern kam tatsächlich Probenatmosphäre auf. Es machte einfach Spaß, den Musikern beim Improvisieren zuzuschauen.

Vorfreude auf die nächste Show im Herbst 2023

Die Band hätte es sich angesichts der vielen eingefleischten Fans, die Mehrheit im Alter von 60+, leicht machen und die Klassiker herunterspielen können. Sie stellte aber die beiden letzten Alben in den Mittelpunkt, die vergleichsweise viele relativ unbekannte Stücke enthalten: „Abbey Road” (1969) und „Let It Be” (1970). Im Herbst 2023 ist die Magical Mystery Band mit ihren anderen Vorbildern in Neubrandenburg zu erleben: Pink Floyd.

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Das Konzert am Samstag sorgte schon mal für viel Vorfreude.

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