MUSIK

DDR-Schlagersänger Thomas Lück kämpft gegen Krebs

Thomas Lück wird keine Konzerte mehr geben. Der DDR-Schlagersänger kämpft gegen eine schweren Form von Hautkrebs.
dpa
Thomas Lück mit seiner ersten bei Amiga 1978 erschienene Solo LP. Der Sänger kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auftreten (Archivbild).
Thomas Lück mit seiner ersten bei Amiga 1978 erschienene Solo LP. Der Sänger kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auftreten (Archivbild). Bernd Settnik
Neubrandenburg.

Die DDR-Schlagerlegende Thomas Lück (76, geboren in Drankse auf der Insel Rügen) kämpft gegen Krebs. Das sagte er der Zeitschrift „Superillu”. Im Jahr des 50. Bühnenjubiläums mit seinem Kollegen Andreas Holm kann er deshalb keine Konzerte mehr geben.

„Ich habe nicht mehr die Kraft, eine Stunde auf der Bühne zu singen und Faxen zu machen”, sagte Lück in dem Interview. Anfang Januar hatte er mitgeteilt, er habe gesundheitliche Probleme.

Schweren Form von Hautkrebs

Vor drei Jahren sei er an einer schweren Form von Hautkrebs erkrankt, erzählt der Schlagersänger nun in der Zeitschrift. „Das war für mich ein Schock. Mit so etwas rechnet man ja nicht.” Die Krankheit schien schon besiegt, sei jedoch Ende vergangenen Jahres zurückgekehrt.

Eigentlich wollte Lück, der Mitte der 90er Jahre bereits zwei Schlaganfälle hatte, in diesem Jahr mit seinem Freund und Kollegen Andreas Holm das gemeinsame Bühnenjubiläum feiern. Im Dezember 2018 hatten die beiden dies auf einer Jahresend-Grußkarte angekündigt.

Gesangskarriere beendet

Jetzt findet sich auf der Homepage des Duos „Holm & Lück” der Hinweis, dass Lück seine Gesangskarriere aus gesundheitlichen Gründen am 1. Februar beendet habe.

Im Januar hatte Lück („Kurschatten”, „Hallo Fräulein Sonnenschein”) gesagt: „Ich habe leider zur Zeit gesundheitliche Probleme und befasse mich im Moment nicht mit dem Bühnenjubiläum. Brauche jetzt viel Zeit mit mir selber. Wie lange, weiß ich noch nicht.”

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