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Der Butler

Forest Whitaker als Butler Cecil Gaines und Oprah Winfrey als seine Frau Gloria in einer Szene des Kinofilms "Der Butler"
Forest Whitaker als Butler Cecil Gaines und Oprah Winfrey als seine Frau Gloria in einer Szene des Kinofilms "Der Butler".
PROKINO Filmverleih

Ein amerikanischer Überraschungs-Kinohit erzählt aus dem Leben eines farbigen Butlers, der dreißig Jahre lang die Präsidenten im Weißen Haus verwöhnte. Ob die Geschichte auch hierzulande zündet?

Der Aufenthalt eines amerikanischen Präsidenten im Weißen Haus ist spätestens seit 1951 von begrenzter Dauer. Nach bestenfalls acht Jahren heißt es für den ersten Mann im Staate Koffer packen und Abschied nehmen. Eugene Allen, der im Film Cecil Gaines heißt und von Forest Whitaker gespielt wird, durfte hingegen 30 Jahre lang durch die heiligen Hallen wandeln. Als persönlicher Butler des Präsidenten las er den Mächtigen jeden Wunsch von den Augen ab und wurde nebenbei Zeuge, wie Entscheidungen getroffen wurden, die das weitere Schicksal Amerikas und der Welt bestimmten. Der Afroamerikaner hat nie eine Schule besucht und Amerika auf einer Baumwollplantage auch von seiner hässlichen Seite erlebt. Zu den Menschen, denen Gaines diente, zählten Dwight D. Eisenhower (Robin Williams), John F. Kennedy (James Marsden) nebst Jackie (Minka Kelly), Lyndon B. Johnson (Liev Schreiber), Richard Nixon (John Cusack) sowie Ronald Reagan (Alan Rickman) und Gattin Nancy (Jane Fonda). Kurz vor seinem Tode und längst im Ruhestand durfte der Butler noch miterleben, wie der erste farbige Präsident in Amt und Würden kam. 
 
Regisseur Lee Daniels wurde an einem 24. Dezember geboren und hat scheinbar tatsächlich das Glück für sich gepachtet. Sein Debüt als Produzent, Marc Forsters Rassismus- und Todesstrafen-Drama „Monster’s Ball“, bescherte Hauptdarstellerin Halle Berry einen Oscar. Der von Daniels selbst inszenierte Streifen „Precious – Das Leben ist kostbar“ wurde mit Preisen und euphorischen Kritiken überhäuft. Nun traf seine bemerkenswerte, wenn auch relativ frei nacherzählte Filmbiografie über den langjährigen Diener der Präsidenten genau den Nerv des amerikanischen Publikums. Der Film, der viel Mut zu Pathos und großen Gefühlen hat, eroberte Platz 1 der Kinocharts und spielte mehr als 100 Millionen Dollar ein – heutzutage völlig ungewöhnlich für eine Produktion, die nicht auf Comics basiert, eine Fortsetzung ist oder vor Explosionen strotzt.  

Verleih: Prokino 
Bundesstart: 10. Oktober 2013
Genre: Filmbiografie / Drama

Mehr Infos unter: www.derbutler-derfilm.de