FILMFESTIVAL

Neubrandenburger dokumentART blickt in die Zukunft

Kommende Woche startet die 26. Auflage des Filmfestivals dokumentART. Es geht diesmal um die Zukunft – in MV und in der Welt.
Sophia Brandt Sophia Brandt
Yun-hua Chen Festival-Chefin des 26.dokumentART Festival
Yun-hua Chen Festival-Chefin des 26.dokumentART Festival Sophia Brandt
Neubrandenburg.

Das Kino Latücht öffnet bald wieder seine Türen für die dokumentART. Unter Leitung der neuen Festival-Chefin Yun-hua Chen werden vom 13. bis 17. Oktober Filme zum Thema Zukunft gezeigt. Viele internationale Künstler haben ihre Vorstellungen in Bilder übertragen. Es sei den Veranstaltern aber wichtig, dass speziell auf die Zukunftsaussichten in Mecklenburg-Vorpommern eingegangen wird, sagte Chen.

In 44 Beiträgen aus 18 Ländern wird gezeigt, wie in den kommenden Jahren mit den Themen Landwirtschaft, Müll, Klima, Flüchtlingen, Krankheiten oder Kriegen umgegangen werden könnte. Zum Wettbewerb wurden ursprünglich 1800 Filme eingereicht. Das sind doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Die ausgewählten Beiträge werden im Kino Latücht für die Öffentlichkeit gezeigt. Hierbei handelt es sich nicht nur um Dokumentationen, sondern auch um Animationsspielfilme. Die Jury zeichnet am 17. Oktober die Besten davon aus.

Studenten stiften extra Preise

Abseits vom Wettbewerb zeigt das CineStar-Kino zwei Streifen zum Thema Zukunft. Unter der Kategorie „Filme aus MV” werden diese am 14. Oktober auf die Leinwand gebracht. In „Landstück” (2016) von Volker Koepp, wird das Leben der Menschen und ihr Verhältnis zur Landwirtschaft in der dünnbesiedelten Uckermark dargestellt. Als zweites läuft „Parchim International” von Stefan Eberlein und Manuel Fenn. Diese Tragikkomödie erzählt die Geschichte eines Großinvestors zwischen Parchim und Peking. Im Widerspruch der weiten Welt und kleinen Provinz treffen Glaubenswelten aufeinander.

Die dokumentART wirbt mit einer entspannten und familiären Atmosphäre, wie Festival-Chefin Chen betont. Hier haben Zuschauer die Chance, mit Filmemachern in ein Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Wichtig ist das Festival auch für das Studentenwerk Greifswald und die Hochschule Neubrandenburg, die einen Preis stiften. Die Studenten der beiden Städte wählen den Gewinner.

Die dokumentART läuft in diesem Jahr zum ersten Mal unter einem festen Motto. Holm-Henning Freier, vom Vorstand des Latücht, betont jedoch: „Wir wollen kein populärwissenschaftliches Festival sein, sondern künstlerisch mit dem Thema Zukunft umgehen.”

Der Vorverkauf zur Veranstaltung startete am 2. Oktober. Das Festival beginnt am 13. Oktober um 19 Uhr, mit der Eröffnung im CineStar. Am Wochenende werden von 10 bis 22 Uhr blockweise, und ab 17 Uhr zeitgleich, im Latücht und CineStar Filme gezeigt. Am Montag und Dienstag laufen die Filme nur noch im Latücht, bis zur Preisverleihung um 19 Uhr im CineStar. Karten sind im Latücht und im Festivalbüro am Friedrich-Engels-Ring 55 erhältlich.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Seite der dokumentART.

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