Unsere Themenseiten

:

Diese Filme bringt das neue Kinojahr

Stromberg wird bald auch auf der Kinoleinwand seine Mitarbeiter terrorisieren.
Stromberg wird bald auch auf der Kinoleinwand seine Mitarbeiter terrorisieren.
dpa

Die Pole-Position im Kinojahr 2014 hat sich Ben Stiller mit seiner neuen Regiearbeit „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ gesichert. Was sonst noch 2014 über die Leinwand läuft, lesen Sie hier.

Was erwartet den Kinofreund noch in den nächsten zwölf Monaten? Natürlich kommt es einmal mehr zu einer großen Zahl von Wiederbegegnungen mit alten Bekannten. In „The Return of the First Avenger“ (27.03.) rettet Captain America artig die Welt. “The Amazing Spider-Man 2” (17.04.) wirft wenig später sein Netz aus. Superhelden der etwas anderen Art erfreuen ab Mai Groß und Klein: In „Muppets Most Wanted“ tanzen garantiert wieder alle Puppen. Die „X-Men“ behaupten ab 22.05. „Zukunft ist Vergangenheit“. Wie zur Unterstützung dieser These bläst Radaubruder Michael Bay Mitte Juli in „Transformers: Ära des Untergangs“ einmal mehr zur großen Roboter-Verschrottung. In der Hauptrolle ist diesmal Mark Wahlberg zu erleben, der einst Tim Burtons „Planet der Affen“ unsicher machte. Auch die Primaten-Saga bekommt einen neuen Ableger. „Planet der Affen – Revolution“ (07.08.) knüpft an den James-Franco-Film aus 2011 an. Der ultimative Superheld lässt sich für seinen großen Auftritt natürlich erst gegen Ende des Jahres feiern: „SpongeBob Schwammkopf“ lädt ab 18.12. in feinstem 3D nach Bikini Bottom ein. Und viele Papas werden ihren Nachwuchs nur allzu gern ins Kino begleiten…

Otto Waalkes wieder am Start

Apropos Kinderprogramm. Eine große Zahl vielversprechender Filme für ein junges Zielpublikum wartet in den Startlöchern. Der Animationsfilm „Der kleine Medicus“ (30.10.) ist nicht etwa die Fortsetzung der aktuellen Literaturverfilmung, sondern vielmehr eine spannende und lehrreiche Reise in den menschlichen Körper. Otto Waalkes schickt seinen Zipfelmützen-Spaß „Der 7bte Zwerg“ am 25.09. ins Rennen. Im Gegensatz zu den bisherigen Kinostreifen präsentiert sich das neue Werk als Animationsfilm. Genau umgekehrt verhält es sich bei „Petterson und Findus“. Während die Abenteuer des liebenswerten Kauzes und seiner Katze bislang im Zeichentrickformat begeisterten, schlüpften für „Kleiner Quälgeist, Grosse Freundschaft“ (13.03.) Stars wie Ulrich Noethen und Marianne Sägebrecht in die ikonischen Rollen. Findus bleibt freilich eine Animation. „Die Biene Maja“ feiert schließlich am 18. September ihr Leinwanddebüt.

Scorsese filmt mit DiCaprio

Großes Kino wird auch 2014 wieder geboten. Den Reigen eröffnet „The Wolf of Wall Street” (16.01.), Martin Scorseses Geschichte eines drogensüchtigen Börsenmaklers, der natürlich von des Meisters Liebling Leonardo DiCaprio verkörpert wird. Das dreistündige Epos wurde auch aufgrund expliziter Sexszenen schon im Vorfeld angefeindet. Über dergleichen macht sich der skandalerprobte Lars von Trier natürlich keine Gedanken. Wenn in seinen beiden „Nymphomaniac“-Streifen (20.02. und 03.04.) alles zu sehen ist, doubelten allerdings professionelle Porno-Darsteller Stars wie Shia LaBeouf.

Mandela auf der Leinwand

Berechtigte Hoffnungen auf Oscar-Ehren kann sich Filmemacher Steve McQueen (nicht verwandt oder verschwägert) machen. Sein Drama „12 Years A Slave“ (16.01.) erzählt die wahre Geschichte eines afroamerikanischen Familienvaters, der aus seinem gutbürgerlichen Dasein gerissen und versklavt wird. Eine Leidensgeschichte, die für den Zuschauer nicht leicht auszuhalten ist. „Mandela: Der lange Weg zur Freiheit“ (30.01.) ehrt noch einmal den kürzlich verstorbenen südafrikanischen Nationalhelden. Auch die Geschichte des Dramas „Dallas Buyers Club“ (06.02.) ist wahr. Matthew McConaughey spielt darin einen AIDS-Infizierten, der sich für die medizinische Versorgung von Schicksalsgenossen stark macht. Das Drama „American Hustle“ (13.02.) von David O. Russell („Silver Linings“) punktet mit einem All-Star-Ensemble und einer packenden Mafia-Story.

Kinodebüt von Stromberg

Verfilmungen mehr oder minder wertvoller literarischer Werke von „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (20.03.) bis „Schossgebete“ (18.09.) stehen 2014 ebenso auf dem Programm wie das von Fans finanzierte Kinodebüt des Büro-Ekels „Stromberg“ (20.02) oder Filmbiografien wie „Yves Saint Laurent“ (17.04.). Freunden des kleinen Nick wird einmal mehr das Herz aufgehen, wenn es heißt „Der kleine Nick macht Ferien“ (02.10.). Emotional soll sich auch der Abschied von Mittelerde gestalten, wenn die Tolkien-Saga am 17.12. mit „Der Hobbit - Hin und Zurück“ abgeschlossen wird.

Wenn am 25. Dezember das Kinojahr mit „Nachts im Museum 3“ zu Ende geht, schließt sich ein Kreis. Denn dann ist Ben Stiller wieder am Start, der das große Filmvergnügen anno 2014 einläutete.