Unsere Themenseiten

Nach Shitstorm

:

Dieter Bohlen entschuldigt sich für Video zu Daniel Küblböck

DSDS-Juror Dieter Bohlen entschuldigte sich am Montag für ein auf Instagram gepostetes Video.
DSDS-Juror Dieter Bohlen entschuldigte sich am Montag für ein auf Instagram gepostetes Video.
Screenshot Instagram

Dieter Bohlen bemüht sich nach einem umstrittenen Instagram-Video um Schadensbegrenzung. Unterdessen wurde die Suche nach Daniel Küblböck eingestellt.

Nach dem Verschwinden von Daniel Küblböck, der in der ersten Staffel “Deutschland sucht den Superstar” (DSDS) im Jahr 2003 den dritten Platz belegte, hatte DSDS-Juror Dieter Bohlen am Montag mit einem auf Instagram geposteten Video für Empörung gesorgt. Das Video ist als Anzeige gekennzeichnet, Bohlen trägt darin einen Pulli mit dem Aufdruck “Be one with the Ocean”. Zu Deutsch: “Sei eins mit dem Ozean”. Darüber ärgerten sich viele Nutzer und warfen dem 64-Jährigen mangelnden Respekt vor.

Am Nachmittag postete Bohlen dann ein zweites Video mit der Beschreibung „Sorry, ich hab es so nicht gemeint...”, in dem er – in neutraler Bekleidung – erklärte: „Das ist völlig falsch rübergekommen. Mir tut das total Leid, wenn ihr das falsch verstanden habt.” Daniel Küblböck sei „echt 'n Freund” gewesen. „Den hab ich total lieb gehabt”, so der DSDS-Juror weiter.

 


 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Sorry, ich hab es so nicht gemeint...

Ein Beitrag geteilt von Dieter Bohlen mit Carina (@dieterbohlen) am

 

Daniel Küblböck war nach Angaben des Anbieters Aida Cruises bei einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York in der Labrador See, ungefähr 100 Seemeilen (etwa 185 Kilometer) nördlich von St. John's/Neufundland, über Bord gegangen. Es gebe Grund zu der Annahme, dass er absichtlich gesprungen sei, hieß es weiter.

Unterdessen hat die kanadische Küstenwache hat Suche nach dem vermissten Sänger ingestellt. Das teilte der Sprecher der Küstenwache im kanadischen Halifax, Mark Cough, am Montag mit. Insgesamt vier Schiffe und zwei Flugzeuge hätten zusammen 80 Stunden lang eine Fläche von 1227 Quadrat-Seemeilen abgesucht. „Leider wurde kein Anzeichen von Herrn Küblböck gefunden”, sagte Cough. Wegen der kurzen Überlebenszeit in dem kalten Wasser sei die schwere Entscheidung getroffen worden, die Suche einzustellen.

Im Normalfall berichtet der Nordkurier nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche. Ausnahmen bilden unter anderem Fälle, die sich in der Öffentlichkeit abspielen bzw. die Öffentlichkeit gebeten wurde, bei der Suche zu helfen.

Wer Selbstmordgedanken hat, sollte sich bitte an die Telefonseelsorge wenden. Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und 24 Stunden am Tag unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Der Anruf taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, ebenso nicht im Einzelverbindungsnachweis.