Vor der Prüfung waren die drei Finalisten noch guter Dinge.
Vor der Prüfung waren die drei Finalisten noch guter Dinge. RTL
Kolumne

Dschungelkönig oder Dschungelkönigin? Die Entscheidung steht fest!

Drei Stars haben es ins Finale geschafft. Für Evelyn, Peter und Felix ging es um alles. Der Gewinner bekommt die Dschungelkrone und 100.000 Euro.
Neubrandenburg

Evelyn, Peter und Felix haben es bis ins Finale geschafft, im Gegensatz zu den deutschen Handballern. Die Camp-Bewohner kamen als Stars und waren bereit alles auf sich zu nehmen: Enttäuschungen, Ekel und Evelyn. Stars am Rande des Nervenzusammenbruchs! Am 16. Tag gingen die Promis nochmal an ihr Limit.

Chris kann es nicht lassen

„Das war der größte Fehler, den ich gemacht habe, mich mit dem zu vertragen”, sagte Chris über den „Beef” mit Bastian Yotta. „Der heißt noch nicht mal Yotta, sondern Gillmeier”, so Chris. „Ich bin so heil froh, dass ich aus dieser Muppet-Show raus bin”, so Töpperwien. „Scheiß auf die Presse, das interessiert mich nicht, was da drin steht”, erzählte Chris und wischte sich eine Träne weg.

Das sollen wir dir jetzt glauben? Was sagt eigentlich der Currywurst-Manager zu dem unmöglichen Verhalten des Mannes mit der blauen Brille? „Viele hätten sich gewünscht, dass du dich ein wenig zurück genommen hättest”, sagte Chris' Manager zu dem Wurstkönig. Hmm, nicht mal sein Manager steht zu 100 Prozent hinter ihm. Doof!

Aus sechs wurden drei Camp-Bewohner

„Ich drücke euch alle Daumen. Alles, alles Gute”, sagte Sandra als sie das Camp verließ und sich von den anderen Camp-Bewohnern verabschiedete. Naja, du hast ja nur zwei Daumen, reicht doch. „Ich habe mein Konzept im Kopf, was ich hier in Deutschland machen möchte – da ist das egal ob ich als Erster oder als Fünfter das Camp verlasse”, so Bastian.

„Im Finale stehen nicht die richtigen, aber richtig geile”, sagte er. „Jetzt geht's erst richtig los”, ergänzt Yotta, oder sollte ich lieber sagen „Herr Gillmeier”?! „Karma siegt immer”, sagte Bastian. Ist ja gut, stellt sich nur die Frage, für wen das gut endet.

Als „Staats-Opa-Haupt” Peter von seiner letzten Dschungelprüfung „Strong” ins Camp zurückkehrte, erzählte er stolz von der finalen Prüfung. „Ich musste mit einem Magneten Sterne in einem Terrarium von einem – zum anderen Ende befördern”, erklärte Peter. „Naja, das klingt ja jetzt nicht so schwierig”, sagte Felix. Spannend war diese Prüfung nicht wirklich. Bei Evelyn war es schon unterhaltsamer.

„Strong, full uff Änertschiii and helssiii”

Evelyn bekam in ihrer Dschungelprüfung „full uff Änertschiii” fünf Gänge präsentiert. Naja, einmal in einer wirklich leckeren – und in der Dschungel-Variante. Dr. Bob warnte vor, sie solle sehr gut kauen. „Ich möchte mit Salat nichts zu tun haben”, sagte Burdecki beim ersten Gang. Weiter ging's mit Hirn essen – in 60 Sekunden. Ob das funktioniert? Nein, das Hirn wurde von Burdecki's Körper, abgestoßen. Fremdkörper! Kein Platz für Hirn.

Versuch Nummer drei: Einen lebenden Skorpion essen. „Was mach ich damit?”, fragte die Blondine. Naja, streicheln schon mal nicht. Essen wäre ganz gut in dieser Dschungelprüfung. „Der kann mich doch beißen, wenn ich da drauf beiße. Bewegt der sich dann noch, oder ist der sofort tot?”, bohrte Burdecki nach. Sie hat es tatsächlich getan! Das hätte ich jetzt absolut nicht erwartet.

„Penisse sind nicht so mein Ding”

Der Skorpion war schneller im Magen, als Evelyn spricht. „Wuuuhhaaa, wenigstens ein Stern”, jubelte die Blondine. Nächste Herausforderung: Kamel-Penis. „Penisse sind nicht so mein Ding”, sagte Evelyn. „Könntest du bitte aufhören mit dem Penis zu spielen”, sagte Daniel Harwich. „Deine Zeit läuft ab jetzt”, ergänzte er. Schwups, war das Ding im Mund. „Evelyn du bist echt tapfer”, so Hartwich. Geschafft! „Ich freue mich so sehr. Das war meine größte Angst dieses Essen”, sagte Evelyn. Weiter ging's mit „Dschungelbier”. Schlucken kann Evelyn. In dreizehn Sekunden war das Glas leer.

„Ich freeuuu mich!”, schrie Evelyn auf dem Weg zurück ins Camp. Ihre Mitcamper schienen nicht sonderlich beeindruckt. „Schweineleber esse ich auch so”, sagte Felix. Burdecki erzählte Felix und Peter, dass sie einen lebendigen Skorpion essen musste. „Der schmeckt ja nicht schlimm”, sagte Felix. Na, dann zeig du doch mal, was du drauf hast, lieber Felix. Der Soap-Darsteller wirkte auf mich sehr aufgesetzt und nicht echt. Möglich, dass er nicht nur bei „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten” eine Rolle eingenommen hat.

„Dieses Mal geht es wirklich darum, wer hat das Zeug zum Dschungelkönig”, sagte Felix. „Schaff es, egal was es ist”, sagte Evelyn vor Felix's Dschungelprüfung „helssiii”. Irgendwelche Erwartungen, Felix? „Ich will genauso viele Sterne holen wie die anderen und dafür werde ich alles geben”, sagte der Soap-Darsteller.

Was ich sehr interessant fand, ist folgende Aussage von dem 22-Jährigen: „Ich bin froh, dass die Essensprüfung an mir vorbei gegangen ist”, sagte Felix. Aha! Kein Wunder, dann kann man ja auch so große Töne spucken wie du es getan hast! Evelyn verbal niedertrampeln und so tun als ob das nichts gewesen wäre, was die Blondine in ihrer Dschungelprüfung geleistet hat. Ich bin immer noch beeindruckt und verblüfft, dass Evelyn diese Prüfung so gut gerockt hat – und dann kommt da so ein „Milchgesicht” um die Ecke und macht einen auf „dicke Hose”.

Welche Aufgabe musste Felix lösen? Er musste mit seiner Zunge Sterne von einem Gewinde „schrauben”. Kakerlaken, Spinnen und Fliegen leisteten ihm dabei Gesellschaft. „Du könntest mit der Zunge auch jemanden verprügeln”, sagten die Moderatoren Sonja und Daniel. „Habe ich schon mal”, entgegnete der Schauspieler.

Ach Felix, lass doch Dinge auch einfach mal dahingestellt sein.” Die Schlammkrabben, die ebenfalls auf dem Programm standen, waren nicht so wirklich GZSZ-Fans und zeigten das dem Schauspieler auch. Der letzte Stern war von Pythons umgeben. Angst, Felix? „Ich heiße ja nicht Chris”, protzte Finalist Felix. Nach wenigen Sekunden brach er ab. Insgesamt erspielte er vier Sterne. Ach Felix, einfach mal ein bisschen tiefer stapeln! Am besten unter Tage.

Luxus Dinner im Dschungel

Am letzten Abend gab es im Dschungelcamp 2019 ein Luxus-Dinner. Zuvor spielten die Finalisten um die einzelnen Gänge in den Dschungelprüfungen. „Piep piep piep, wir haben uns alle lieb, guten Appetit”, sagte Evelyn. „Mineralwasser oh mein Gott, ich glaube das nicht”, sagte Evelyn und nahm noch einen Schluck. Wie sieht Peter das?

„Unvergessliche Momente, ich bin dankbar, dass ich das erleben durfte”, sagte Orloff. „Mein Bauch lebt wieder. Das ist wirklich ein Traum. Ich bekomme die ganze Zeit Gänsehaut”, sagte Evelyn. Wieso hast du dir kein Pulli über gezogen Evelyn? Das Gourmet-Menü haben sich die Stars aber wirklich verdient. Seit dem 11. Januar bekam jeder Kandidat, täglich 70 Gramm Reis und 70 Gramm Bohnen zu essen. „Peter schmeckt's dir?”, fragte Felix. „Exzellent”, sagte Peter. „Ein ganz großes Kompliment an die Küche”, lobten die drei Finalisten strahlend mit vollem Magen im Dschungeltelefon.

Die letzte Nacht im Camp

„Ich habe richtig Angst vor morgen. Ich bin unfassbar dankbar, ich kann es gar nicht in Gefühle ausdrücken”, sagte Evelyn. Du sollst das auch nicht in Gefühlen ausdrücken, Wörter genügen! „Ich liebe euch alle”, ergänzte die Blondine. „Diese Menschen da draußen sind verrückt, dass sie immer hinter meinem Rücken standen und mich immer weiter gewählt haben. Ich bin hier im Busch und ich gehe hier als Buschfrau raus”, sagte Burdecki.

„Das waren die spektakulärsten zwei Wochen in meinem Leben”, sagte Felix. Echt jetzt Felix? Das ist aber traurig, solltest du tatsächlich noch nichts spannenderes als das Dschungelcamp in deinem Leben, erlebt haben! Zum Glück wirst du bald Vater, dann hast du eine neue Aufgabe und gibst hoffentlich ein wenig Ruhe.

Wer wird Dschungelkönig 2019?

Peter belegte den dritten Platz und verließ sofort das Camp. Evelyn und Felix fingen an zu heulen. „Ich habe die krassesten Zuschauer auf dieser Welt”, sagte Felix. Ja genau Felix, du alleine! Warte mal ab, wie Yotta so schön sagte, das Karma siegt immer! Nicht jeder muss den Yotta mögen, aber in dieser Hinsicht könnte er recht behalten. Hat Peter noch etwas zu sagen? „Ich gönne den Sieg beiden. Es könnten beide meine Kinder sein. Ich werde beide im Herzen behalten und ihren weiteren Weg verfolgen”, sagte Peter.

„Ich bin immer noch Dschungel-High”, sagte Evelyn. „Evelyn hat's verdient. Jetzt ist es aber Zeit, dass ihr mich zum Dschungelkönig macht”, sagte Felix. Wie abgehoben! Stell dich schon mal auf „schlechte Zeiten” ein Jonas, Pardon, Felix. „Der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Jenny Frankhauser heißt Evvvvveeeeelllyyyynnnnn!”, verkündeten Sonja Zietlow und Daniel Hartwich.

Evelyn sackte zusammen, heulte und murmelte etwas vor sich hin. Nach einem Moment brüllte sie „Danke, Danke, Dankeschön” in den Dschungel. Was sagt der Zweitplatzierte dazu? „Ich gönne es Evelyn von Herzen. Jörn wurde auch nur Zweiter. Ich habe hier so viel Kraft getankt und freue mich jetzt auf meine Familie”, so Felix van Deventer. Wenn du es Evelyn wirklich gönnen würdest, hättest du dich wenigstens von ihr verabschiedet du Eule! Außerdem hieß es, Felix wolle im Dschungel zeigen, wer er wirklich ist. Der Schauspieler wurde durch seine Rolle als „Jonas Seefeld” in „GZSZ” bekannt. Schade, der Schauspieler nimmt seinen Beruf sehr ernst und hat nicht wirklich tief in sein „wahres Ich” blicken lassen.

„Ich hätte es ohne euch nicht geschafft. Dankeschön für das liebevolle Vertrauen”, sagte Evelyn mit der riesigen Krone auf dem Kopf, die sie mit einer Hand stützen musste. Da dann herzlichen Glückwunsch Ihre Majestät.

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