AUSZEICHNUNG „LOLA”

Filmpreis für "Amelie rennt" von Torgelower Tobias Wiemann

Ein Regisseur aus Torgelow hat den wichtigsten deutschen Filmpreis erhalten. „Amelie rennt” wurde nach einem Originaldrehbuch gedreht.
Sebastian Langer Sebastian Langer
Die Schauspieler Mia Kasalo (links) und Samuel Girardi erhalten den Preis für "Bester Kinderfilm für den Film Amelie rennt" bei der Verleihung des 68. Deutschen Filmpreises "Lola" auf der Bühne.
Die Schauspieler Mia Kasalo (links) und Samuel Girardi erhalten den Preis für „Bester Kinderfilm für den Film Amelie rennt” bei der Verleihung des 68. Deutschen Filmpreises „Lola” auf der Bühne. Gregor Fischer
Berlin.

„Amelie rennt” von Tobias Wiemann, eine Kinokoproduktion unter rbb-Federführung, wurde am Freitagabend (27. April 2018) beim Deutschen Filmpreis 2018 als Bester Kinderfilm ausgezeichnet. „Wir freuen uns riesig mit Tobias Wiemann und dem ganzen Team und gratulieren auch den verantwortlichen Redakteurinnen von rbb, SWR und HR zum Deutschen Filmpreis”, sagte rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus.

In dem Film von Tobias Wiemann geht es um ein asthmakrankes Mädchen aus Berlin, das in den Alpen neue Kraft und Orientierung für sein Leben erhält. Die Lolas sind die wichtigste Auszeichnung für das deutsche Kino. Sie sind mit insgesamt knapp drei Millionen Euro dotiert. Der Preis wird seit 1951 verliehen.

Regisseur Tobias Wiemann stammt aus Torgelow. „Das ist ein Höhepunkt für mich, klar, denn viel mehr geht nicht. Es ist aber vor allem eine Bestätigung für das ganze Team, das an dem Filmprojekt mitgearbeitet hat“, sagte der 36 Jahre alte Filmemacher.

Bisher mehr als 40.000 Zuschauer

Beim Rennen um den Deutschen Filmpreis mussten sich Wiemann und sein Team gegen „Die kleine Hexe“ durchsetzen. Der Torgelower Regisseur sagte, dass es zwei spannende Filme seien: „Die kleine Hexe“, eine Buchverfilmung mit Starbesetzung, und „Amelie rennt“ nach einem Originaldrehbuch und mit relativ kleinem Budget gedreht.

Mehr als 40.000 Zuschauer haben „Amelie rennt” bisher in deutschen Kinos gesehen; der Film ist zudem auf großen Festivals in Europa, Kanada und den USA gezeigt worden. „Dafür, dass der Film keine Buchverfilmung ist, sondern Originalstoff, läuft er gut. Es sind alle zufrieden“, sagt Wiemann.

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