Fernsehen

Fischfilet besorgt dem Rostocker Polizeiruf Sahne-Quote

Der Rostocker Polizeiruf erzielte am Sonntagabend hohe Einschaltquoten. Das war vielleicht auch dem Gastauftritt des Sängers der Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ zu verdanken.
Christine Gerhard Christine Gerhard
Rostocker Polizeiruf: Der Heimmitarbeiter (Jan Gorkow) rechtfertigt sich vor seiner Kollegin.
Rostocker Polizeiruf: Der Heimmitarbeiter (Jan Gorkow) rechtfertigt sich vor seiner Kollegin. Screenshot
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Rostock.

Der Rostocker Polizeiruf 110 „Kindeswohl“ setzte sich am Sonntagabend als Quotensieger auch gegen „Fifty Shades of Grey“ auf RTL (3,03 Millionen Zuschauer) durch.

Durchschnittlich 7,19 Millionen Zuschauer sahen den neuen Fall der Ermittler Alexander Bukow (Charly Hübner) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau) an. Die vorherige Episode im grauen November war mit 7,74 Millionen Zuschauern (22,4 Prozent) nur wenig erfolgreicher gewesen.

„Monchi“ Gorkow im Kinderheim

Sicherlich hatte auch Jan „Monchi“ Gorkow, Sänger und Frontmann der umstrittenen Punkband „Feine Sahne Fischfilet“, Anteil an den guten Quoten von „Kindeswohl“. Der Musiker aus Jarmen, den der Verfassungsschutz 2011 als staatsfeindlich eingestuft hat, hatte dort ein Gastspiel zur Prime Time. Er spielte die Nebenrolle des ungeduldigen und wenig eloquenten Mitarbeiters ganz unten in der Kinderheim-Hierarchie, der bei seinen Schützlingen hart durchgreift.

Mit seinen rabiaten Methoden ist er der studierten und sanftmütigen Kollegin Valli ein Dorn im Auge. Nicht erst, als er seinen Schützling Keno in dessen Zimmer einsperrt. Doch Keno flieht. Als dann der Heimleiter erschossen im Wald aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf ihn, denn er ist spurlos verschwunden – und mit ihm ausgerechnet der Sohn des Kommissars Bukow.

Stereotype über das polnische Landleben

Was Bukow noch nicht weiß: Die beiden sind auf dem Weg zu Kenos Halbbruder, der bei einer Pflegefamilie in Polen wohnt – Stereotype über das polnische Landleben werden gleich mitgeliefert. Auf der Suche nach den Beiden werden fragwürdige Praktiken und verworrene Strukturen aufgedeckt.

In diesem Konstrukt spielt Gorkow den durchsetzungsfähigen, wütenden Heimmitarbeiter durchaus überzeugend. Nur bei den ruhigeren Auftritten wirkt sein gut gemeintes Gestikulieren noch etwas unbeholfen.

Der Tatort "Kindeswohl" ist noch bis zum 7. Oktober 2019 in der ARD-Mediathek verfügbar.

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Kommentare (5)

Einschaltquoten? Linke und deren gewaltbereite Anhänger haben das vielleicht angesehen. Ein normal denkender Bürger sieht sich solche zusammen erfundene Sülze nicht an. Es gibt bessere Filme oder Unterhaltungssendungen.

Die [ entfernt, halten Sie sich an die Netiquette. D. Red. ]Hirke wieder auf Beleidigunghetzjagd.

Du bist für mich nur ein linkes [ entfernt, halten Sie sich an die Netiquette. D. Red. ]

Zwei Anmerkungen hätte ich auch noch. Mir ist aufgefallen,dass einige Beiträge länger zu sehen sind. Andere werden sofort verschoben warum ? Für mich und viele andere ist es unverständlich,dass die öffentlich rechtlichen Fernsehsender eine Musikgruppe hofieren, die gegen die Polizei und Teile des Staates sind. Hauptsache links ,dann scheint das Weltbild in Deutschland gerettet zu sein. Auch hier sieht man in einigen Kommentaren,Personen die sich kritisch zu dieser Gruppe äußern,werden gleich wieder in die rechte Ecke gestellt.

Damen und Herren und alle anderen! Mäßigen Sie alle mal bitte Ihre Wortwahl! Denken Sie doch bitte mal ansatzweise über das das nach, was Sie alle hier so veröffentlichen. Echt mal. Sie hatten doch alle ne gute Kinderstube!