"PATHOS UND SCHWALBE"

Haarrisse im Herzen, Dialektik der Harnblase

Dass Sprache für sie nichts Festgelegtes ist, weist Friederike Mayröcker auch im neuen Prosa-Band „Pathos und Schwalbe“ nach. Exzentrik und Regelwidrigkeit machen die Texte der 93-jährigen Österreicherin zu Glücksfällen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Friederike Mayröcker: Pathos und Schwalbe. Suhrkamp Verlag, 2018.
Friederike Mayröcker: Pathos und Schwalbe. Suhrkamp Verlag, 2018. Suhrkamp Verlag Berlin
Neubrandenburg.

„Halten Sie durch“, ruft Friederike Mayröcker den Lesern zu, „ist alles gutgemeint!“ Die Österreicherin, biblische 93 Jahre alt und ungebrochen auf Abenteuer aus, erklärt im neuen Band „Pathos und Schwalbe“ einen Tick öfter als in dessen Vorgängern das Spezielle ihrer Prosa und Poesie. Deren Grundfesten seien: „Verlesungen Verhörungen Verschreibungen.“ Mayröckers Texte leisten allen Regeln Widerstand. Sprache darf schmecken, riechen, immer wieder anders, darf Bedeutung wechseln, gern auch explodieren....

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