Jenny Erpenbeck (r.) mit der Laudatorin Sabine Rennefanz
Jenny Erpenbeck (r.) mit der Laudatorin Sabine Rennefanz Susanne Schulz
Die Preisträgerin mit den Preisstiftern Markus Gentz (Gentz & Partner), Carsten Gansel (Mecklenburgische Literaturges
Die Preisträgerin mit den Preisstiftern Markus Gentz (Gentz & Partner), Carsten Gansel (Mecklenburgische Literaturgesellschaft) und Kathrin Raczynski vom Humanistischen Verband Susanne Schulz
Literaturpreis

Jenny Erpenbeck erhält Uwe-Johnson-Preis

„Es ist kein Zufall, dass Johnsons Werke einen besonderen Platz in meinem Bücherregal haben“, sagte die Ausgezeichnete bei der Verleihung in Berlin.
Berlin

Für ihren Roman „Kairos“ hat die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck am Abend in Berlin den von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft ausgelobten Uwe-Johnson-Preis erhalten. „Es ist kein Zufall, dass Johnsons Werke einen besonderen Platz in meinem Bücherregal haben“, sagte sie bei der Preisverleihung in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in ihrer Dankesrede, die gleichsam eine Laudatio auf Johnson war und Verbindungen offenbarte.

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Ihre Laudatorin, die Autorin Sabine Rennefanz, wiederum würdigte in einer sehr persönlichen, lebendigen Rede eine Preisträgerin durch deren Werke sich „die Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart“ ziehe.Gedächtnis und Erinnerung seien zentrale Achsen in Erpenbecks vielgestaltigem Werk, hatte auch die Jury ihr Votum begründet.

Preisverleihung ist der Höhepunkt der Uwe-Johnson-Tage

Den mit 20.000 Euro dotierten Uwe-Johnson-Preis vergibt die Mecklenburgische Literaturpreis gemeinsam mit dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg sowie der Berliner Kanzlei Gentz &Partner im jährlichen Wechsel mit einem Förderpreis für deutschsprachige Prosa-Debüts. Die Preisverleihung ist Höhepunkt der Uwe-Johnson-Tage mit Veranstaltungen in Neubrandenburg, Güstrow und Neustrelitz, unter anderem mit dem zuletzt umstrittenen Autor Uwe Tellkamp, der 2008 für sein Werk „Der Turm“ ausgezeichnet worden war.

 

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