DDR-AUTOR

Martin Stade mit 87 Jahren gestorben

In seinen Werken beschäftigte sich Stade mit dem Leben in der DDR. Er starb bereits Mitte Dezember in Thüringen.
dpa
Bücherregal in einem DDR-Bungalow (Symbolbild)
Bücherregal in einem DDR-Bungalow (Symbolbild) Patrick Pleul
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Arnstadt.

Der vor allem zu DDR-Zeiten gelesene Thüringer Autor Martin Stade ist tot. Er starb am 11. Dezember in einem Krankenhaus in Arnstadt, wie das Einwohnermeldeamt des Amtes Wachsenburg auf Anfrage mitteilte. Stade war am 1. September 1931 in dem heutigen Ortsteil Haarhausen der Gemeinde im Ilm-Kreis geboren worden. Zuvor hatte der MDR über Stades Tod berichtet.

In seinen Werken beschäftigte sich Stade vor allem mit dem Leben und den Menschen in der DDR. Er selbst war zunächst Funktionär beim Jugendverband FDJ, arbeitete später in anderen Berufsfeldern, bis er schließlich freier Schriftsteller wurde.

Zu seinen bekannten Arbeiten zählen etwa der Sammelband „Der himmelblaue Zeppelin“ (1970) und der historische Roman „Der König und sein Narr“ (1975), der später mit Wolfgang Kieling und Götz George in Hauptrollen verfilmt wurde.

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