KINDERBLUT UND ECHSENMENSCHEN

Michael Bully Herbig: Corona-Verschwörungstheorien nicht zu toppen

Kreative Verschwörungs-Vielfalt in der Corona-Krise: Schauspieler Herbig ist „fast ein bisschen traurig, dass uns das damals nicht eingefallen ist.”
dpa
Schauspieler und Regisseur Michael Bully Herbig ist neidisch auf das Einfallsreichtum der Verschwörungstheoriker in der C
Schauspieler und Regisseur Michael Bully Herbig ist neidisch auf das Einfallsreichtum der Verschwörungstheoriker in der Corona-Krise. Tobias Hase
München.

Der Schauspieler und Filmregisseur Michael Bully Herbig („Jim Knopf und die Wilde 13”; „Bullyparade”) blickt fast etwas neidisch auf den Einfallsreichtum, der in vielen Verschwörungserzählungen rund um die Corona-Pandemie steckt. „Dass wir eine Bundeskanzlerin haben, die eigentlich ein Echsenmensch ist, oder dass da Blut getrunken wird, sind echt abgefahrene Ideen für einen Sketch”, sagte der 52-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in München. Allerdings seien diese Theorien, die momentan kursierten, kaum noch zu toppen. „Ich bin fast ein bisschen traurig, dass uns das damals nicht eingefallen ist.”

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Herbig ist überzeugt, dass die Corona-Pandemie irgendwann Stoff für Filme sein wird. „Ich bin mir ganz sicher, dass während des Lockdowns schon ein paar gute Drehbücher entstanden sind”, meinte der Münchner. „Da steckt natürlich unfassbar viel Potenzial drin, sowohl für Komödie, als auch für Drama. Ich glaube, da kommen noch einige Filme auf uns zu.” Michael Bully Herbig spricht in dem am Donnerstag in den Kinos gestarteten Film „Jim Knopf und die Wilde 13” den Halbdrachen Nepomuk.

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