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Neubrandenburger als bester Maler ausgezeichnet

Arme und Hände, verstörend angeordnet, gefällig präsentiert: Das ist "obscured", ein Werk, das mit einem überregionalen Preis ausgezeichnet wurde. Der Künstler hat seine Wurzeln in der Region.

Der gebürtige Neubrandenburger Sebastian Menzke ist mit einem überregionalen Kunstpreis ausgezeichnet worden.
Galerie Kristine Hamann Der gebürtige Neubrandenburger Sebastian Menzke ist mit einem überregionalen Kunstpreis ausgezeichnet worden.

Der aus Neubrandenburg stammende Maler Sebastian Menzke hat den diesjährigen Kunstwettbewerb der Kulturstiftung Karlsruhe (Baden-Württemberg) gewonnen. Den mit 5000 Euro dotierten Siegerpreis bekam Menzke für sein Werk „obscured“, teilte seine Galeristin Kristin Hamann am Dienstag in Wismar mit.

Der Wettbewerb, es war bereits der 39. seiner Art, stand unter dem Motto „Schöne, böse Bilder“. Es hatten sich mehr als 700 in- und ausländische Künstler beteiligt. Zugelassen waren Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Mischtechnik.

Das Ölbild Menzkes zeige eindrucksvoll einen aus Einzelteilen zusammengesetzten Kunstkörper, hieß es von der Jury. Damit erweise der Maler in seiner technischen Bildherstellung den Künstlern der historischen Avantgarde seine Referenz. Menzke wurde 1979 in Neubrandenburg geboren, war zunächst Sprayer, wechselte dann in die Malerei und studierte Design in Wismar. Er lebt und arbeitet inzwischen in Berlin-Schöneweide.