MIT STASI-BEZUG

Neue ARD-Krimi-Serie wird an der Seenplatte gedreht

Verschiedene Orte der Mecklenburgischen Seenplatte sind Schauplatz für die neue ARD-Krimiserie „Die Toten von Marnow”. Sie basiert auf wahren Begebenheiten.
dpa
Die Schauspieler Petra Schmidt-Schaller, Sascha Gersak (l) und Jörg Schüttauf (r) stehen am Filmset für die vierteilige Krimi-Miniserie.
Die Schauspieler Petra Schmidt-Schaller, Sascha Gersak (l) und Jörg Schüttauf (r) stehen am Filmset für die vierteilige Krimi-Miniserie. Jens Büttner
Der Schauspieler Jörg Schüttauf in einer Drehpause für die vierteilige Krimi-Miniserie
Der Schauspieler Jörg Schüttauf in einer Drehpause für die vierteilige Krimi-Miniserie Jens Büttner
Die Schauspielerin Petra Schmidt-Schaller sitzt in einer Drehpause für die vierteilige Krimi-Miniserie „Die Toten von Marnow” auf einem Bootssteg.
Die Schauspielerin Petra Schmidt-Schaller sitzt in einer Drehpause für die vierteilige Krimi-Miniserie „Die Toten von Marnow” auf einem Bootssteg. Jens Büttner
Die Schauspieler Petra Schmidt-Schaller, Sascha Gersak (l) und Jörg Schüttauf (r) stehen mit Regisseur Andreas Herzog (2.v.r.) am Filmset für die vierteilige Krimi-Miniserie.
Die Schauspieler Petra Schmidt-Schaller, Sascha Gersak (l) und Jörg Schüttauf (r) stehen mit Regisseur Andreas Herzog (2.v.r.) am Filmset für die vierteilige Krimi-Miniserie. Jens Büttner
Der Schauspieler Sascha Gersak steht in einer Drehpause für die vierteilige Krimi-Miniserie auf einem Campingplatz.
Der Schauspieler Sascha Gersak steht in einer Drehpause für die vierteilige Krimi-Miniserie auf einem Campingplatz. Jens Büttner
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Mirow.

Die Mecklenburgische Seenplatte ist derzeit Kulisse für eine vierteilige Fernsehserie, in der auch alte Stasi-Seilschaften eine Rolle spielen. Auf dem Naturcampingplatz am Mössensee entstehen seit mehreren Wochen Szenen für „Die Toten von Marnow”, worin es um eine unheimliche Mordserie geht.

Die NDR/ARD-Degeto-Koproduktion mit den Hauptdarstellern Petra Schmidt-Schaller und Sascha Gersak soll im Herbst 2020 ausgestrahlt werden. Weitere Drehorte waren bereits Drosedow und Wustrow, geplant sind auch noch Aufnahmen in Schwerin, Hannover, Wolfsburg und Berlin. Regie führt Andreas Herzog, der bereits Filme wie „Tatort: Zorn” und „Der Usedom-Krimi” verantwortete.

Camper spielen als Komparsen mit

Das Drehbuch handelt von einer scheinbar nicht zusammenhängenden Mordserie, die Schmidt-Schaller und Gersak als Kommissare Lona Mendt und Frank Elling aufklären wollen. Je näher die Ermittlungen den Hintermännern kommen, desto größer scheinen die Hindernisse zu werden, zu denen auch eine Affäre und anderes fragwürdiges Verhalten der Polizisten beitragen. Schließlich scheint es Verbindungen zu alten Angehörigen der DDR-Staatssicherheit, zu westlichen Geheimdiensten und zur Pharmaindustrie zu geben. Im Ansatz basiere die Geschichte auf wahren Begebenheiten, sagte Gersak am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Für das Projekt habe es keinen besseren Schauplatz als die Mecklenburgische Seenplatte geben können, erklärte Schmidt-Schaller: „Es ist wirklich einfach der perfekte Ort, um die Geschichte zu erzählen.” Man habe "ästhetisch eine Landschaft gesucht, in der man die Geschichte verankern kann”, erklärte Gersak.

Auf dem naturbelassenen und versteckt gelegenen Campingplatz am Mössensee sieht man die Dreharbeiten mit Freude. „Unsere Camper machen öfter sehr gern als Komparsen mit”, sagte Platzwart Uwe Müller. Mal sind sie Angler, mal unbeteiligte Passanten.

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