SOMMERSPEKTAKEL

Pariser Prostituierte sorgen für Aufregung in Neubrandenburg

„Irma la Douce” ist eine bekannte musikalische Verwechslungskomödie, die am Neubrandenburger Schauspielhaus ihre Premiere feierte. Vor allem zwei Darsteller brillierten.
Frank Wilhelm Frank Wilhelm
Klaudia Raabe, Thomas Pötzsch, Josefin Ristau und Sven Jenkel (von links) am Tresen der Bar.
Klaudia Raabe, Thomas Pötzsch, Josefin Ristau und Sven Jenkel (von links) am Tresen der Bar. Christina Brachwitz
Irma (Josefi Ristau) hat sich in den Studenten Nestor (Michael Goralczyk) verliebt ...
Irma (Josefi Ristau) hat sich in den Studenten Nestor (Michael Goralczyk) verliebt ... Christina Brachwitz
... der sich aber zugleich auch als reicher Oscar in Irma verliebt.
... der sich aber zugleich auch als reicher Oscar in Irma verliebt. Christina Brachwitz
„Irma la Douce” entführt das Publikum auch musikalisch ins Neubrandenburger Milieu.
„Irma la Douce” entführt das Publikum auch musikalisch ins Pariser Milieu. Christina Brachwitz
Neubrandenburg.

Es ist das Traumpaar des Neubrandenburger Frühsommers: Josefin Ristau und Michael Goralczyk. Die beiden Schauspieler sind in den Hauptrollen der Irma und des Nestors in dem Musical „Irma la Douce” zu erleben, das am Freitag im Neubrandenburger Schauspielhaus seine gefeierte Premiere erlebte. Beide brillierten: Josefin Ristau als die Prostituierte Irma interpretierte die Songs von Marguerite Monnot voller Kraft und Zartheit. Michael Goralczyk in einer Doppelrolle als Student Nestor la Fripé und reicher Gönner Oscar stellte wieder einmal unter Beweis, dass er ein Humorist vor dem Herren ist.

Die Handlung im Pariser Milieu entwickelte sich zu einem Verwirrspiel, an dem insbesondere Nestor verzweifelte. Am Ende war Nestor auf Oscar eifersüchtig und Oscar auf Nestor, was zum Mord führte. Natürlich zu einem angeblichen Mord, schließlich handelt es sich bei „Irma la Douce” um eine musikalische Komödie.

Nur noch wenige Karten

Trotz des glänzenden Spiels auch der anderen Darsteller, so richtig wollte der Funke zwischen Publikum und Ensemble aber nicht so überspringen, wie es beispielsweise beim Sommerspektakel „High Society” im vergangenen Jahr. Das Publikum im lange ausverkauften Saal dankte trotzdem mit Applaus, das Ensemble mit einer Zugabe. Wer für die weiteren Vorstellungen noch Karten haben will, muss sich sputen. Lediglich zu Pfingsten gibt es noch größere Kontingente.

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