FÜR ARD-FILM

Private Videos vom Sommer nach dem Mauerfall gesucht

Für den ARD-Spielfilm „Die Clique von 1990” mit Charly Hübner sucht der Sender noch Aufnahmen aus der DDR, die das Lebensgefühl im Sommer nach dem Mauerfall zeigen.
dpa
Das Team von „Die Clique von 1990” (l-r), Moritz Schultheiss, Lars Jessen, Lisa Marie Potthoff, Charly Hübner
Das Team von „Die Clique von 1990” (l-r), Moritz Schultheiss, Lars Jessen, Lisa Marie Potthoff, Charly Hübner, Karoline Schuch, Peter Schneider und Jan Georg Schütte. Manju Sawhney
Berlin.

Die Macher eines ARD-Spielfilms suchen Privataufnahmen aus dem Sommer 1990 in der DDR. Die Handlung des Films „Die Clique von 1990” mit Charly Hübner, Lisa Maria Potthoff, Karoline Schuch und Stefanie Stappenbeck ist zwar schon abgedreht, die Bilder sollen ihn aber anreichern, wie die Produktionsfirma Degeto mitteilte.

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Im Zuge der Postproduktion würden private Filmaufnahmen aus dem Jahr 1990 in der DDR gesucht, die das Lebensgefühl im Sommer nach dem Mauerfall zeigen. „Konkret geht es um Videomaterial von Freunden bei Ausflügen, beim Beisammensein und Feiern, gerne im Freien.”

Super-8- und VHS-Aufnahmen gesucht

Diese authentischen Zeitzeugnisse sollen in „Die Clique von 1990” laut Mitteilung „den Einstieg in das Thema mit seinen besonderen Emotionen verbildlichen”. Gesammelt wird privates Filmmaterial jedes Formats, am häufigsten waren in dieser Zeit Super-8- und VHS-Aufnahmen. Das Material wird bis zum 6. September benötigt. Wer solche Privataufnahmen hat, kann sich bei Gerald Grote ([email protected], Telefon 0431 / 800 95 899) melden.

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Der Improvisationsfilm geht auf Spurensuche einer ostdeutschen Identität und führt ins gegenwärtige Deutschland. Andi Brettschneider (Hübner) wird mit drastischen Anschuldigungen aus jenem Sommer 1990 konfrontiert, die ihn zu einer Reise in die Vergangenheit zwingen.

Was geschah vor 30 Jahren mit seinen Freunden in der letzten gemeinsamen Sommernacht? Die Regisseure Jan Georg Schütte und Lars Jessen haben ein Drehbuch vorgegeben, das den Darstellern viel Raum für Improvisation ließ. Die Schauspieler wurden am Set mit ihnen unbekannten Details konfrontiert, auf die sie spontan zu reagieren hatten.

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