MARTERIA ÜBER FLUGREISEN

Rostocker Rapper muss „den Menschen die Welt zeigen“

Für den Musiker aus MV sind Flugreisen beruflich notwendig. Er vermeidet aber Kurzstrecken.
dpa
Der aus Rostock stammende Rapper Marteria an der Ostsee. Flugreisen sind für ihn notwendiges Mittel zum Zweck.
Der aus Rostock stammende Rapper Marteria an der Ostsee. Flugreisen sind für ihn notwendiges Mittel zum Zweck. Stefan Sauer
Rostock ·

Für Deutsch-Rapper und Weltenbummler Marteria (38) sind Flugreisen ein notwendiges Mittel zum Zweck. „Ich muss den Menschen die Welt zeigen“, sagte der Musiker – bürgerlich Marten Laciny. „Anders geht's nicht.“

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Es gehe ihm darum, fremde Kulturen kennenzulernen und andere daran teilhaben zu lassen. „Wenn das alles nicht wäre, dann würde die Engstirnigkeit auch größer“, so Marteria. „Ich achte total darauf, in Deutschland nicht zu fliegen. Ich achte total darauf, Kurzstrecken nicht zu fliegen.“

Für ein Video nach Brasilien, Alaska, Nepal und Tokio

Für das Video zum Song „Welt der Wunder“ von seinem Album „Zum Glück in die Zukunft II“ (2014) sei er zusammen mit dem Freund und Fotografen Paul Ripke etwa in Brasilien, Alaska, Nepal und Tokio gewesen. „Die Menschen werden inspiriert auch durch die Bilder.“

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„Fliegen ist eine ganz tolle Errungenschaft“, sagte der Musiker. Es sei schön, dass man die Welt als Ganzes wahrnehmen könne. „Die Generation vor mir konnte es nicht“, so der gebürtige Rostocker mit Blick auf die DDR-Zeit. Auch Konzerte hätten Folgen für die Umwelt. „Auf jeden Fall sind wir keine Engel.“ Man könne aber versuchen, etwa mit Ausgleichszahlungen Umweltfolgen zu kompensieren.

Marteria veröffentlicht am kommenden Freitag, dem 15. Oktober, sein neues Album „5. Dimension“.

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Kommentare (4)

Rapper=Spinner

Hlrke = arroganter Egomane

Blödmann

Für ein Musikvideo mal so um Welt geflogen... Kann er ja, weil er was Gutes tut und genug Geld hat und sich "frei kaufen kann", wie Schwarzenegger, Di Caprio,Neubauer usw.
Die erzählen es so und die Leute kaufen es. Hört doch auf diesen Lebemenschen alles durchgehen zu lassen.
Die Welt ist vernetzt, sollen sie doch das nutzen und die Menschen aus diesen Länder sich selbst vorstellen, ohne "Moralbotschafter", die bloß was erleben will.