FREIKARTEN ZU GEWINNEN

Stadt.Land.Klassik! Wünsch Dir was!

Mit Perlen der Musikgeschichte startet die Neue Philharmonie MV Mitte Oktober in die zweite Spielzeit von „Stadt. Land. Klassik!”. Über einen Wunschtitel stimmen Nordkurier-Leser ab.
Sirko Salka Sirko Salka
Nordkurier-Leser können über einen Wunschtitel abstimmen.
Nordkurier-Leser können über einen Wunschtitel abstimmen. Ulrike Kielmann
Am 13. Oktober gastiert die Neue Philharmonie MV erneut in Pasewalk. Foto: Frank Wilhelm
Am 13. Oktober gastiert die Neue Philharmonie MV erneut in Pasewalk. Frank Wilhelm
Neubrandenburg.

All die Emotionen, Energien und Euphorie, die „Stadt. Land. Klassik“ in der zurückliegenden Saison auszulösen vermochte, sind schwer in Worte zu fassen. Man muss das einfach selbst miterlebt haben. Ab 13. Oktober gibt es dazu wieder genügend Gelegenheit. Doch, Vorsicht: Die Neue Philharmonie MV mit ihrer stimmungsvollen Orchestermusik hat Suchtpotenzial!

Das liegt in erster Linie am ebenso abwechslungsreichen wie anspruchsvollen Tour-Programm, für das Chefdirigent Andreas Schulz verantwortlich zeichnet. Der Orchesterleiter präsentiert wieder Perlen der Klassik. Ein Höhepunkt diesmal ist Felix Mendelssohn-Bartholdys „Violinkonzert e-Moll”. Für Schulz ist das eines der berühmtesten Violinkonzerte überhaupt. Das Stück wurde 1845 in Leipzig uraufgeführt und markiert den Aufbruch des Komponisten ins romantische Repertoire. „Eine schöne Melodik, die Sätze gehen nahtlos ineinander über. Das ist was für Genießer!”, schwärmt Andreas Schulz, dem es wichtig ist, in seinen Programmen „immer etwas Solistisches” aufzuführen. Für junge Musiker sei das eine Chance, sich zu profilieren. Bei „Stadt. Land. Klassik!“ sind David Malaev und Sihyun Lee, die neue Konzertmeisterin der Neuen Philharmonie MV, als Violinisten zu erleben.

Komplettiert wird das Programm durch Claude Debussys „Der Nachmittag eines Fauns“ sowie zwei Stücke vom russischen Star-Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Mit „Romeo und Julia“ spielt das Orchester einen Klassiker, der „alle Attribute vereint, die man mit Tschaikowski verbindet”, so Schulz weiter. Im zweiten Stück, „Capriccio Italien“, sind Elemente der italienischen Oper und Einflüsse des französischen Spitzentanzes zu erfahren. „Sehr wirkungsvoll und hochvirtuos”, sagt Schulz. „Das ist nicht von schlechten Eltern, da werden unsere Musiker gut zu tun haben.”

Nordkurier-Leser wählen Wunschtitel

Auch in ihrer neuen Spielzeit erfüllt die Neue Philharmonie Wünsche der Zuschauer. Diesmal stehen drei Hochkaräter zur Auswahl. Da wäre zum einen Johann Strauß mit der typischen Neujahrskonzert-Polka „Auf der Jagd”. „Dieses heitere Stück wird gern in Wien gespielt – eine eher leichte Kost”, meint der Orchesterleiter. Ferner zur Wahl steht der „Ungarische Tanz Nr. 6” von Johannes Brahms. „Kult”, sagt Schulz. „Die ungarischen Tänze sind populär, machen Spaß, sie reißen mit.” Einige dieser Melodien fanden Einzug in Filmklassiker wie Charlie Chaplins „Der große Diktator”. Als dritter Kandidat für den Wunschtitel steht Edward Elgars „Nimrod” aus dem Orchesterwerk „Enigma-Variationen” zur Wahl. Aus der Feder des britischen Komponisten stammt die berühmte Hymne „Land of Hope and Glory”, die in Großbritannien jedes Kind mitsummen kann. "'Nimrod ist einem Freund gewidmet”, sagt Andreas Schulz über dieses „ganz innige Stück”, das nach den pompösen Stücken von Tschaikowski für einen ruhigen Ausklang des Konzertes sorgen würde. Nordkurier-Leser entscheiden mit ihrem Votum, welcher Wunschtitel bei den Konzerten gespielt wird.

Musikalische Wege übers Land

Eines haben die Konzerte der zurückliegenden Saison bewiesen: Bei ihren Auftritten in Mecklenburg-Vorpommern schafft die Neue Philharmonie MV eine unverwechselbare Atmosphäre. Es macht eben einen Unterschied, ob ein 45-köpfiges Orchester in den renommierten Konzertsälen der Metropolen gastiert – oder musikalische Wege übers Land geht und in einer Tourwoche zum Beispiel die Pasewalker im Historischen U bezaubert, die Torgelower im Ueckersaal oder die Malchower in der Werleburg.

Auch in Kirchen, Theatern und Sporthallen hat das Orchester bereits berühmte Kompositionen zum Besten gegeben. Der leichte Zugang zur Musik ist ein Grund für den Erfolg der Serie. Die Konzerte sprechen sowohl erfahrene Konzertgänger an als auch Musikliebhaber ohne Vorkenntnisse. Was alle eint, ist die Riesenlust auf beste Unterhaltung quasi vor der eigenen Haustür.

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Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

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