WEGEN CORONA?

Start des neuen James-Bond-Film verschoben

„No Time to Die”: Der Kinostart des neuen 007-Films wird um mehr als ein halbes Jahr verschoben. Fans spekulieren, dass dies mit dem Coronavirus zusammenhängen könnte.
Werbung für den neuen Bond-Film „No Time to Die” am Piccadilly Circus in London.
Werbung für den neuen Bond-Film „No Time to Die” am Piccadilly Circus in London. Victoria Jones
London.

Die Premiere des neuen James-Bond-Films wird um sieben Monate in den Spätherbst verschoben. Wie die Produzenten Michael G Wilson und Barbara Broccoli am Mittwoch auf der offiziellen 007-Website und in sozialen Medien bekanntgaben, wird der Start „nach sorgfältiger Überlegung und gründlicher Bewertung des weltweiten Kinomarktes“ auf November 2020 verlegt. Ob es einen direkten Zusammenhang mit dem weltweiten Ausbruch des neuen Coronavirus gibt, blieb nach der Mitteilung zunächst unklar.

Genau dies wird aber bereits von Fans in verschiedenen Kommentaren spekuliert. Die einfache Rechnung: Die Menschen meiden wegen des Virus' größere Menschenmassen und somit auch vollbesetzte Kinosäle.

Eigentlich hatte der 25. James-Bond-Film „No time to die“ („Keine Zeit zu sterben“), der fünfte und letzte mit Daniel Craig in der Hauptrolle, Anfang April anlaufen sollen. Der Kartenvorverkauf für den Agententhriller hatte auch in Deutschland bereits begonnen.

Wegen des Coronavirus war zuvor aber schon die gesamte Werbetour in China abgesagt worden. Anfang der Woche hatten die Autoren des einflussreichen James-Bond-Blogs eine Verschiebung des Kinostarts gefordert.

Bereits dritte Verschiebung

Es ist bereits das dritte Mal, dass der Start des Films verschoben wird. Zunächst war Regisseur Danny Boyle wegen „kreativer Differenzen“ vom Projekt zurückgetreten und durch den US-Amerikaner Cary Joji Fukunaga ersetzt worden. Dann wurde der Termin um weitere zwei Monate verlegt, weil das Drehbuch nachgebessert werden musste.

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